Linke blockieren „Demo für alle“

Köln (DT/als) Am Sonntag ist eine genehmigte Veranstaltung der Bürgerinitiativen „Demo für Alle“ und „CitizenGO“ in Köln massiv behindert worden. Unter Beteiligung von Elfi Scho-Antwerpes, Bundestagskandidatin der Kölner SPD, blockierten rund 200 linksgerichtete Gegendemonstranten die Zufahrt zum Domvorplatz, dem geplanten Veranstaltungsort. Dort wollten Hedwig von Beverfoerde, Initiatorin der „Demo für Alle“, und Eduard Pröls, Direktor von CitizenGO, eine Kundgebung gegen die vor kurzem im Deutschen Bundestag beschlossene „Ehe für Alle“ und für die Meinungsfreiheit abhalten. Beantragt und genehmigt war die Veranstaltung für den Zeitraum von 12 bis 17 Uhr. Allerdings ergriffen die örtlichen Polizeikräfte keine Initiative, um den Veranstaltern den Zugang zum Veranstaltungsort zu ermöglichen. Um 16 Uhr übernahm die Bereitschaftspolizei des Landes Nordrhein-Westfalen den Einsatz und sorgte nach knapp zehn Minuten für Zugang zum Veranstaltungsort. So konnte die Kundgebung gegen die „Ehe für Alle“ erst mit vier Stunden Verspätung beginnen. Nach Schätzungen der Veranstalter wurden mit der Kundgebung zwischen Dom und Hauptbahnhof mehrere hundert Menschen erreicht. Die vorangegangen lautstarken Proteste und Blockaden, so schildern Anwesende ihre Eindrücke, hätten bei vielen Passanten zusätzliche Aufmerksamkeit ausgelöst. „Für unsere Bürgerbewegung haben wir den ,Bus für Meinungsfreiheit‘ ins Leben gerufen. Wenn sich Politiker von SPD bis Linkspartei an rechtswidrigen Blockaden beteiligen“, so Hedwig von Beverfoerde im Gespräch mit dieser Zeitung, „sehen wir, dass wir goldrichtig liegen.“ Mit dem „Bus für Meinungsfreiheit“ wollen die Initiatoren deutschlandweit gegen die Gender-Ideologie und für die klassische Ehe Position beziehen. Die nächsten Haltestellen sind Düsseldorf, Hannover, Kiel, Dresden. Am Samstag endet die Tour mit einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt in Berlin.

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