Justizministerin bleibt bei Datenspeicherung hart

Berlin (dpa) Trotz der Einigungsforderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beim Thema Vorratsdatenspeicherung bleibt Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger bei ihrem Konfrontationskurs zur Union. Ihre Partei, die FDP, wolle „nicht anlasslos sehr viele Millionen Daten speichern“, sagte Leutheusser-Schnarrenberger am Freitag im ZDF-„Morgenmagazin“. Sie bekräftigte ihren Vorschlag, IP-Adressen von Computern sieben Tage lang zu speichern. Dabei gehe es nicht um ihre persönliche Auffassung. „Sondern es geht um die Position der FDP.“

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