Hebron: Streit um Patriarchengräber

Ramallah (DT/KAP/KNA) Das palästinensische Religionsministerium hat Israel schwere Rechtsverletzungen durch israelische Siedler und Soldaten in den sogenannten Patriarchengräbern in Hebron vorgeworfen. Im vergangenen Jahr habe Israel die Moschee an zehn Tagen für muslimische Beter geschlossen und in weiteren 48 Fällen für Behinderungen gesorgt, heißt es in einer am vergangenen Montag veröffentlichten Erklärung. In 631 Fällen wurde der Muezzin demnach am Gebetsruf gehindert. In der Erklärung verurteilt das Ministerium das israelische Vorgehen an der heiligen Stätte sowie in der Altstadt als „Judaisierung“ und ruft Palästinenser dazu auf, die Moschee zu besuchen und palästinensische Präsenz zu zeigen. Das Ministerium warf Israel vor, als Besatzungsmacht Verbrechen gegen die Palästinenser und ihre heiligen Stätten zu begehen und forderte die internationale Gemeinschaft auf, Israel dafür zur Rechenschaft zu ziehen.

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