Würzburg

Den Deutschen fehlt das Verständnis für die USA

In den deutschen Medien dominiere ein Zerrbild von US-Präsident Donald Trump, meint der ehemalige US-Diplomat Todd Huizinga. In den USA herrscht Kulturkampf.
Capitol in Washington
Foto: Carolyn Kaster (AP) | In den USA herrsche ein Kulturkampf, schreibt der evangelikale Christ Todd Huizinga in einem Kommentar für die Tagespost.

Die Debatte um den Abzug von US-Truppen hat es zuletzt gezeigt: Das deutsch-amerikanische Verhältnis ist angespannt. Das liege auch daran, dass in Deutschland in den Medien ein Zerrbild von US-Präsident Donald Trump verbreitet werde, meint der ehemalige US-Diplomat Todd Huizinga, der in seiner Laufbahn auch in Deutschland stationiert war.

Ein Kulturkampf

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In den USA herrsche ein Kulturkampf, schreibt der evangelikale Christ in einem Gastkommentar in der "Tagespost". Die "konservative Hälfte der US-Bevölkerung" stünde der anderen Hälfte gegenüber, deren Vertreter "den christlichen Glauben, den traditionellen Sexualitäts- und Familienbegriff, die Rede- und Meinungsfreiheit,, kurz das ganze abendländische Kulturerbe in Frage stellen".

Huizinga , der 2017 das Buch "Was Europa von Trump lernen kann" veröffentlicht hat, ist an verschiedenen konservativen amerikanischen Think Tanks engagiert und arbeitet als Politik-Berater.

 

DT/sesa

 

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