Abkommen zum Waffenhandel gescheitert

New York (DT/dpa) Die UN-Konferenz für ein erstes weltweites Waffenhandelsabkommen ist vorerst gescheitert. Der argentinische Konferenzpräsident Roberto Garcia Moritán beendete die fast vierwöchigen Verhandlungen in New York am späten Freitag (Ortszeit) mangels Aussicht auf einen Konsens der 193 Teilnehmerländer. Die Beratungen sollen aber zu noch unbestimmter Zeit wieder aufgenommen werden. Der letzte Entwurf vom Donnerstag, der etwa bei den USA und China auf Skepsis stieß, solle als Grundlage für die nächste Runde dienen. Vor allem die Europäer setzen sich für einen Vertrag ein, der die Menschenrechte in den Vordergrund rückt.

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