Statt Lebensschutz „Recht auf Abtreibung“ reklamiert

Wien (DT/KAP) „Statt Kindern zum Leben zu helfen, wird ein vermeintliches ,Recht auf Abtreibung‘ reklamiert.“ Diesen Wandel im Rechtsempfinden von immer mehr Menschen hat der Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ), Clemens Steindl, kritisiert. Ungeachtet der Straffreiheit in Ausnahmefällen sei der Schwangerschaftsabbruch in Österreich aber nach wie vor verboten, so Steindl. Der Politik wirft Steindl Wegschauen beim Thema Abtreibung vor. Er stellte die Frage, ob die säumigen Politiker „mit gewollter Unkenntnis Nicht-Handeln rechtfertigen“ wollten. Der KFÖ-Präsident nannte es ein „gesellschaftspolitisches Armutszeugnis“, wenn in einem der reichsten Länder der Welt Abtreibungen aufgrund materieller Notlagen erfolgen.