Rösler für freiwillige Erkärung zu Organspende

Düsseldorf (DT/KNA) Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat sich für eine freiwillige Willensbekundung zur Organspende ausgesprochen. „Bei der Organspende darf es keinen Zwang geben. Dafür ist die Entscheidung ethisch zu sensibel“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Mittwoch) in Düsseldorf. Sinnvoll sei es, die Bereitschaft zur Organspende auf der elektronischen Gesundheitskarte des Versicherten zu speichern, die dann nur von Ärzten einsehbar sei. Die Ärztekammer Westfalen-Lippe hatte sich kürzlich für eine Pflicht zur Entscheidung ausgesprochen. Die Menschen sollten zunächst intensiver informiert werden und sich danach festlegen, ob sie zu einer Spende bereit sind, forderte Kammerpräsident Theodor Windhorst.