Regierung setzt sich weiter für Badawi ein

Berlin (DT/dpa) Die Bundesregierung setzt sich hinter den Kulissen weiter für den zu 1000 Stockschlägen verurteilten saudi-arabischen Blogger Raif Badawi ein. „Wir werden das, was in unserer Macht steht, tun, um darauf hinzuwirken, dass dort eine gute Lösung gefunden wird“, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer, am Montag in Berlin. „Uns ist das Schicksal von Herrn Badawi nicht gleichgültig.“ Badawis Ehefrau Ensaf Haidar befürchtet, dass ihrem Mann die Todesstrafe drohen könnte, wenn es zu einer Wiederaufnahme des Verfahrens kommen sollte.