Pressestimmen

Die Weihe Schottlands an das Unbefleckte Herz Mariens im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass einfache Katholiken ihre Stimme hören lassen können. Es gab zahllose Briefe, in denen um die Weihe gebeten wurde, und das hat die Bischöfe ermutigt, sie durchzuführen. Das Rosenkranzgebet hatte in Schottland immer viele Anhänger, aber durch die sozialen Medien ist eine allgemeine Welle der Begeisterung unter Katholiken jeden Alters entstanden, und das hat „Rosary on the Coast“ gefördert. Ein weiterer Grund war der echte Mangel an Hoffnung in der Gesellschaft. Die Wirtschaftskrise, die Skandale, die fast alle öffentlichen Einrichtungen betreffen, und der überall auf der Welt ansteigende Populismus lassen Katholiken nach geistlichen Lösungen für die Missstände der Welt suchen. Die starke Symbolik Tausender von Katholiken, die auf das Meer hinausblicken und Maria um Schutz und Hilfe bitten, wird zweifellos auch andere ermutigen, den Rosenkranz wieder in die Hand zu nehmen. Bischof Brian McGee schreibt im Begleitheft zu „Rosary on the Coast“: „Die frohe Botschaft von Gottes Liebe ist über die Küste zu uns gekommen. Vor 1500 Jahren wurden unsere Vorväter von der Ankunft irischer Missionare gesegnet, die die Freude des Evangeliums verbreitet haben.“ Ein erneuertes Interesse am Rosenkranz ist eine gute Vorbereitung auf das Jahr 2020, wenn England erneut geweiht werden wird unter seinem altehrwürdigen Titel „Dowry of Mary“ (Mitgift Marias).

Nicht durch eine Volksabstimmung gewählt worden zu sein, ist kein Zeichen institutioneller Schwäche, sondern repräsentativer Stärke. Der König gehört keiner Partei, Region, Klasse oder Interessengruppe an. Er ist nicht nur der sichtbare Faktor der Kontinuität und Beständigkeit der Nation, sondern er ist in diesen Augenblicken der Spaltung derjenige, der ihre grundlegende Einheit verkörpert. Er ist der Mann, der sich mit einer schwierigen Zeit identifiziert, um seine Verantwortung zu übernehmen an einem Ort, an den er nicht zufällig und übereilt gelangt ist, sondern als Frucht eines Erbes und eines Lernprozesses als Repräsentant aller Spanier.

Wir können Alfie jetzt unser Kind nennen, aber er ist bereits das Kind der ganzen Welt. Wir lieben und leiden gleichzeitig: Wir können eine eiskalte Gewalt, die über das Leben eines Kindes entscheidet, nicht als „Justiz“, als „Rechtsprechung“ bezeichnen. Auch wenn die Behandlung den Tod vielleicht nicht besiegt, so gibt sie ihm ebenso wie dem Leben doch einen anderen Sinn. Wir wissen, dass es auch in Rom keinen sicheren Sieg über die Krankheit gibt, und überall könnte der Augenblick kommen, an dem die lebenserhaltenden Maßnahmen ihre Berechtigung verlieren. Auch wenn der Weg vorgezeichnet ist, dann ist es dennoch richtig, dass dieser kleine Engel und seine Eltern ihn gemeinsam gehen, zusammen mit ihren Ärzten. Dass sie das Kind vor Schmerzen bewahren, für es Sorge tragen und es bis ans Ende lieben – ohne den erhobenen oder gesenkten Daumen der Richter im Nacken.

Papst Benedikt zeigte sich besorgt darüber, dass die Religionsfreiheit im Rahmen der Grundrechte nicht so voll anerkannt ist wie sie es sein sollte. Er sagte: „Die mit der Religion verbundenen Rechte sind umso schutzbedürftiger, wenn sie als im Gegensatz stehend zu einer säkularen Ideologie oder zu religiösen Mehrheitspositionen exklusiver Art angesehen werden.“ Sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene hat sich diese säkulare Ideologie in den letzten zehn Jahren weiter verbreitet – besonders dort, wo religiöse Gruppierungen eine Rolle in der Öffentlichkeit spielen wollen oder sich für den Schutz der Rechte auf Ausübung der Religion und Gottesdienst einsetzen. Papst Benedikt mahnte die Welt: „Die volle Gewährleistung der Religionsfreiheit kann nicht auf die freie Ausübung des Kultes beschränkt werden, sondern muss in richtiger Weise die öffentliche Dimension der Religion berücksichtigen, also die Möglichkeit der Gläubigen, ihre Rolle im Aufbau der sozialen Ordnung zu spielen.“