Presse: Inständig beten für Frieden in Syrien

Die Wochenzeitung „France Catholique“ kommentiert die Mahnungen Benedikts XVI. zum Frieden in Syrien:

Der Papst, der von den syrischen Christen informiert wird, kennt die Umstände dieses immer leidvolleren Konflikts, in dem sich schwerlich irgendeine Kompromisslösung im gegenwärtigen Bürgerkrieg abzeichnet. Es ist äußerst schwierig, zu einer Waffenruhe zu gelangen, und praktisch unmöglich, irgendeine Alternative zum Regime von Präsident Assad zu erkennen. In Rom kann man nur inständig beten, dass Syrien aus dieser Tragödie herausfinden möge.

Nicht im Grab gefangen bleiben

In Trinidad und Tobago mahnt die Wochenzeitung „Catholic News“ zur Umsetzung der Osterbotschaft in der Gesellschaft:

Die Zeichen des Grabes sind immer noch sichtbar: in den Schießereien der kriminellen Szene, in den Machtkämpfen unserer Politiker, in der mangelnden Rücksichtnahme auf unseren Straßen, in den erbärmlichen Lebensumständen vieler Menschen, in unserem prekären Gesundheitssystem. Die Osterbotschaft mahnt uns, nicht zuzulassen, dass das Grab uns weiter gefangen hält. Christus ist auferstanden. Im 50. Jahr seiner Unabhängigkeit muss Trinidad und Tobago Wege finden, dieser Hoffnung Ausdruck zu geben. Wir müssen unsere Jugend mehr in den Mittelpunkt stellen, um uns für die österliche Hoffnung zu öffnen.

Kongo: Bevölkerung braucht Information

„Semaine Africaine“ (Kongo) fordert mehr Information über die Untersuchungen zur Explosion einer Munitionsfabrik im März:

Die Explosionen von Mpila haben in unserer Gesellschaft ein großes Trauma verursacht. Es muss mehr Kommunikation stattfinden, damit die Bevölkerung nicht Gerüchten zum Opfer fällt, die Angst und Psychosen hervorrufen. Um sich zu beruhigen, müssen die Menschen verstehen, was um sie herum geschieht. Wir sehen mit Befremden, dass in unserem Land, das sich als Rechtsstaat versteht, die Öffentlichkeit nicht über die Verhöre und Festnahmen wichtiger Persönlichkeiten des Landes informiert wird. Das Schweigen zu diesem Thema zeugt von mangelnder Verantwortung. Die öffentlichen Stellen müssen Gerüchte zerstreuen, indem sie über die Maßnahmen von Seiten der Institutionen informieren. In unserer Verfassung ist das Recht und die Pflicht der Information durch die nationalen Medien vorgesehen.

Kein Disneyland über den Wolken

Das US-amerikanische „Time Magazine“ hebt den gesellschaftlichen Wert des christlichen Glaubens hervor:

Die Kernfrage besteht darin, ob gläubige Christen das irdische Leben als untrennbar mit dem ewigen Leben verbunden oder als reines Präludium zu einer himmlischen Existenz an einem anderen Ort betrachten. Für Erstere ist der Himmel die Realität, die durch den Dienst an Armen, Kranken, Gefangenen, Unterdrückten geschaffen wird: kein Disneyland über den Wolken, sondern Liebeswerke, die Gottes Gegenwart und Gnade in eine gebrochene und mit Tragödien durchzogene Welt hineintragen.