Presse: Bei den Waffen beginnen

Anlässlich des Massakers von Newtown fordert die „Washington Post“ eine sofortige Revision der Waffengesetze:

Wir müssen bei den Waffen beginnen. Natürlich spielen auch andere Faktoren eine Rolle: psychische Störungen, die Frage, warum der Mörder immer ein gestörter junger Mann ist, der Einfluss von Gewaltvideospielen. Gräueltaten wie in Newtown sind statistisch unbedeutend, verglichen mit dem täglichen Blutvergießen auf unseren Straßen. Wir müssen irgendwo beginnen. Wenn wir auf die perfekte, narrensichere Lösung warten, dann geschieht nichts. Eine strenge Waffenkontrolle im ganzen Land wäre die wirksamste Initiative.

Hoffnung für die Freiheit der Kirche

„Asia News“, das Internetportal des Päpstlichen Missionswerks, ruft das Zeugnis des Weihbischofs von Shanghai in Erinnerung:

Zu den „Engeln“ dieses Jahres gehört Thaddäus Ma Daqin, Weihbischof in Shanghai, der sich in Hausarrest befindet. Er hatte den Mut, sich einer Politik zu widersetzen, die die chinesischen Bischöfe als Geiseln der Patriotischen Vereinigung behandelt. In Gehorsam gegenüber Glauben und Papst hat er die Patriotische Vereinigung verlassen, um seinen pastoralen Aufgaben besser gerecht zu werden, und wurde daraufhin in das Seminar von Sheshan verbannt. Aber sein Zeugnis, sein Lobpreis überwindet alle Mauern und Gefängnisse und ist ein Zeichen der Hoffnung auf Freiheit für die Kirche in China und in aller Welt.

Soziale Not wahrnehmen

„La Semaine Africaine“, die Wochenzeitung der Kongolesischen Bischofskonferenz, schreibt anlässlich der Prophezeiungen zum Weltuntergang:

Im Kongo hat das Datum des 21.12. großes Echo hervorgerufen. Viele Kongolesen glauben, dass die vielen Naturkatastrophen und Unglücke Zeichen für den nahen Weltuntergang sind. Das Leben ist sehr hart geworden, die Armut greift um sich, für viele Familien sind gute Unterkunft, Ernährung und medizinische Versorgung unerreichbar. Die leeren Versprechungen der Politiker, die Schwächen eines Staates, der Katastrophenopfer oft nicht entschädigt, sind ein fruchtbarer Boden für den Glauben an das Ende der Welt. Enttäuschte und Verbitterte sehen es als Rache des Schicksals für den Egoismus der Reichen und Mächtigen, die nur an sich selbst und ihren Klan denken. Die Menschen kümmert weniger das Ende der Welt als das Bedürfnis, die soziale Not offenkundig zu machen. Das sollte die Regierung veranlassen, über eine Revision ihrer Sozialpolitik nachzudenken.

Konversion der Welt von Fatima aus

Die katholische Zeitung „Alfa y Omega“ (Madrid) verweist auf das Heiligtum in Fatima als Ort des Gebets für die Welt:

In unserer Gesellschaft, die einer Konversion bedarf, ist Fatima der Ort, von dem aus das Schicksal sich wenden kann. 1984 weihte Johannes Paul II. auf Wunsch der Gottesmutter von Fatima Russland dem Unbefleckten Herzen Mariens. Der Fall des Kommunismus bestätigt, dass die kleine Capelinha der geeignete Ort ist, um für die Lösung globaler Probleme zu beten.