Politik soll Familien stärken

Wien (DT/sb) Angesichts des „demografischen Winters“ in Europa hat der Vorstand der Vereinigung Katholischer Familien in Europa (FAFCE) die Verantwortlichen in der Europäischen Union und in den EU-Mitgliedstaaten zum Handeln aufgefordert. Sie sollten „politische Maßnahmen setzen, die den einmaligen, fundamentalen und unersetzlichen Platz der Familie in der Gesellschaft anerkennen“, heißt es in einem Forderungskatalog, den die FAFCE vor wenigen Tagen in Wien verabschiedete. Echte Familienpolitik bedeute nicht nur soziale Unterstützung, sondern „vorausschauende Politik zum Besten einer alternden Gesellschaft“. Die Politik müsse die Bedürfnisse jener jungen Menschen aktiv unterstützen, die Verantwortung übernehmen „und eine Familie mit mehreren Kindern gründen wollen, aber oft entmutigt werden durch inadäquate und individualistisch orientierte politische Maßnahmen und eine Kultur, die Familien gegenüber feindlich eingestellt ist“. FAFCE, die als Föderation katholischer Familienverbände 22 nationale und kommunale Organisationen vertritt, fordert, die Familie in den Mittelpunkt politischer Maßnahmen zu stellen sowie eine fortschrittliche Palliativpflege, „die die Würde der Person bis zum natürlichen Tod schützt“.