Im Al-Kaida-Prozess sagt Angeklagter nicht aus

Düsseldorf (DT/dpa) Der mutmaßliche Anführer der Düsseldorfer Terror-Zelle von Al-Kaida will im Prozess vor dem dortigen Oberlandesgericht nun doch nicht aussagen. Der Angeklagte habe es sich kurzfristig anders überlegt, teilte die Vorsitzende Richterin Barbara Havliza am Donnerstag mit. Am Montag hatte das Gericht noch bekannt gegeben, dass der Hauptangeklagte in dem schon mehr als zwei Jahren dauernden Prozess gegen vier mutmaßliche Al-Kaida-Terroristen sein Schweigen brechen will. Die Gruppe soll im Namen Al-Kaidas einen verheerenden Terroranschlag in Deutschland geplant haben. Das Gericht will die Beweisaufnahme nun schließen. Es hat bereits 155 Verhandlungstage absolviert. Bei dem Hauptangeklagten handelt es sich um einen 33-jährigen Marokkaner.