Christentum im Nahen Osten in Gefahr

Rom (DT/KAP) „Wenn sich die Konflikte im Nahen Osten verschärfen, könnte das Christentum dort in ernsthafter Gefahr sein.“ Dies betonte der syrisch-orthodoxe Erzbischof von Aleppo in Syrien, Gregorios Yohanna Ibrahim, beim „Internationalen Forum für den interkulturellen Dialog im Mittelmeerraum“ im italienischen L' Aquila.

Wie der Erzbischof sagte, sei das Anwachsen des islamischen Fundamentalismus ein dringender Anlass, um über die Zukunft des Christentums in seiner ursprünglichen Heimatregion nachzudenken. Die emigrierten Christen aus dem Nahen Osten, vor allem jene, die vor den Kämpfen im Irak fliehen, würden nur selten wieder in ihre Heimatländer zurückkehren.

Syrien und Jordanien haben Hunderttausende der aus dem Irak geflohenen chaldäisch-katholischen Christen aufgenommen.