Athen: Streiks gegen Rentenreform verlängert

Athen (DT/dpa) Der Links-Rechts-Regierung unter Alexis Tsipras stehen schwierige Zeiten bevor: In Griechenland nehmen die Proteste gegen eine geplante Rentenreform immer größere Dimensionen an. Landwirte, Seeleute, Freischaffende und bald auch die Staatsbediensteten streiken und protestieren auf der Straße. Eine Pattsituation zeichne sich ab, werteten griechische Medien: Ohne die Rentenreform kann Tsipras nicht mit weiteren Hilfen der Gläubiger rechnen. Die Gewerkschaften zeigen sich zum Kampf entschlossen. Am Freitag liefen den dritten Tag in Folge keine Fähren aus Piräus aus. Das hat auch Folgen für die Migration: Auf den Inseln der Ostägäis sitzen tausende Flüchtlinge fest, weil sie nicht nach Piräus fahren können.