Ahmadinedschad verteidigt Irans Atomprogramm

New York (DT/dpa) Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat das Atomprogramm seines Landes vor der UN-Vollversammlung verteidigt. Einige „schikanöse Mächte“ versuchten mit politischem und wirtschaftlichem Druck, Teheran das Recht auf eine friedliche Nutzung der Kernenergie zu nehmen, kritisierte er am Dienstag in New York. Dies seien genau die Mächte, die selbst ganze Generationen von tödlichen Atomwaffen herstellten und für die Tragödien in Hiroshima und Nagasaki verantwortlich seien, erklärte Ahmadinedschad, ohne die USA namentlich zu nennen. Die amerikanische Delegation hatte Medienberichten zufolge für die Rede den Saal verlassen. Vor dem UN-Hauptquartier demonstrierten einige hundert Menschen gegen den Auftritt und riefen: „Ahmadinedschad raus aus der UNO!“