USA: Ministertreffen zur Stärkung der Religionsfreiheit

Die US-Regierung wird in diesem Sommer das erste Ministertreffen zur Stärkung der Religionsfreiheit abhalten. Die Zukunft des Landes hänge von ihr ab, so US-Außenminister Pompeo.

Mike Pompeo
21.05.2018, USA, Washington: US Außenminister Mike Pompeo spricht vor der konservativen Heritage Stiftung. Nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomdeal stellte er Washingtons neue Strategie im Umgang mit dem Iran vor. Foto: J. Scott Applewhite/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Foto: J. Scott Applewhite (AP)

Die US-Regierung wird in diesem Sommer das erste Ministertreffen zur Stärkung der Religionsfreiheit abhalten. Das bestätigte der neue US-Außenminister Mike Pompeo. „Religionsfreiheit war für die Anfänge Amerikas unerlässlich. Unsere Zukunft hängt davon ab, sie zu verteidigen“, sagte Pompeo in einer Stellungnahme anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts zur Lage der internationalen Religionsfreiheit in 200 Ländern und Regionen weltweit, den das US-Außenministerium verfasste. Die amerikanischen Gründerväter hätten Religionsfreiheit nicht als vom Staat geschaffen verstanden, sondern als Gabe Gottes an jeden Menschen und als Grundrecht einer prosperierenden Gesellschaft. „Wir setzen uns dafür ein, die Religionsfreiheit überall auf der Welt zu verteidigen, jetzt und in der Zukunft“, so der US-Außenminister.

Das Ministertreffen, an dem Regierungs- und hochrangige Kirchenvertreter, Anwälte und Aktivisten der Zivilgesellschaft teilnehmen werden, soll vom 25. bis 26. Juli in Washington, D.C. stattfinden. Es wird das erste Treffen dieser Art sein, das Pompeo als Außenminister leitet.

Bei der Veröffentlichung des Jahresberichts hielt auch der US-Botschafter für die Internationale Religionsfreiheit, Sam Brownback, eine Rede. Darin kritisierte er, dass viel zu viele Menschen weltweit ihren Glauben nicht in Freiheit leben könnten. Er hob Diskriminierung und Unterdrückung unter anderem in China, Myanmar, der Türkei, Etritrea und Saudi Arabien hervor. Für die USA sei es wichtig, so Brownback, über Verstöße gegen die Religionsfreiheit informiert zu bleiben und engagiert dagegen vorzugehen.

DT/mlu