Trump betont Bedeutung von Glaube und Religionsfreiheit

Beim diesjährigen Gebetsfrühstück in Washington, D.C. bezeichnet US-Präsident Donald Trump den Glauben als wichtige Grundlage für Frieden. Auch die Religionsfreiheit weltweit wolle er schützen.

Donald Trump
08.02.2018, USA, Washington: Donald Trump, Präsident der USA, spricht während des National Prayer Breakfast. Das National Prayer Breakfast findet jedes Jahr am ersten Donnerstag im Februar statt. Foto: Evan Vucci/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Foto: Evan Vucci (AP)

US-Präsident Donald Trump sieht den Glauben im Leben der amerikanischen Bürger als wichtige Grundlage für Frieden. „Glaube spielt im amerikanischen Leben und für die Freiheit eine zentrale Rolle“, äußerte sich der Republikaner beim 66. Jährlichen Gebetsfrühstück in Washington, D.C. Trump nannte einige Beispiele die zeigen, wie Religion im amerikanischen Leben verwurzelt ist. Die amerikanischen Gründerväter hätten Gott viermal in der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung erwähnt. Zudem wies er auf die US-Dollarscheine hin, auf denen „In God We Trust“ geschrieben steht (Wir vertrauen auf Gott). „Und wir legen unsere Hand aufs Herz, während wir den Treueschwur leisten und bekunden, dass wir ,eine Nation unter Gott' sind“, so Trump. In seiner Rede betonte der 45. US-Präsident die Verbindung zwischen Religionsfreiheit und einer aufblühenden Gesellschaft. „Wenn Amerikaner ihren Überzeugungen nach leben, offen über ihren Glauben sprechen und ihren Kindern Gerechtigkeit beibringen können, geht es unseren Familien und unseren Gemeinden gut und unsere Nation kann einfach alles schaffen.“ Er wolle auch die Religionsfreiheit weltweit verteidigen. „Wir wissen, dass Millionen Menschen in Iran, Kuba, Venezuela, Nordkorea und anderen Ländern unter repressiven und brutalen Herrschaften leiden.“ Die USA stünden an der Seite all der Menschen, die unter Unterdrückung und religiöser Verfolgung litten. Darüber hinaus betonte Trump, dass die Verfassungsrechte nicht von Menschen gewährt würden, sondern „von unserem Schöpfer“. In den guten Taten amerikanischer Bürger, die als Lehrer, Polizeibeamte und Eltern ihren Dienst verrichteten, erkenne er Gottes Gnade. Beim diesjährigen Gebetsfrühstück waren etwa 3000 Menschen anwesend.

mlu/EWTN