Würzburg

Innovationen statt Verbote

Der CSU-Umweltexperte Georg Nüsslein erklärt im Interview, warum die CSU mit ihrer Klimaschutz-Initiative nicht die Grünen nicht einfach nur imitieren will.

Markus Söder mit Baum
Beim CSU-Chef und bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder stehen Umweltthemen neuerdings ganz oben auf der Agenda. Foto: Peter Kneffel (dpa)

In den letzten Wochen ist kaum ein Tag vergangen, ohne das Bayerns Ministerpräsident Markus Söder oder ein anderer CSU-Politiker eine neue Initiative gestartet haben, um den Klimaschutz zu verbessern. Steht dahinter allein die Panik, immer mehr Wähler an die Grünen zu gewinnen oder ist es doch mehr?

CSU-Umweltexperte Nüßlein zur "grünen Wende"

Für den CSU-Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein,ist der Klimaschutz ein ur-konservatives Anliegen und gehört damit auch zu den Aufgaben seiner Partei. Die CSU imitiere auch nicht bloß die Grünen, sondern setze eigene Akzente, erläutert der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Interview mit der "Tagespost". Wirtschaftliche Innovation und Klimaschutz sollen miteinander verbunden werden. Die Menschen sollen keine Wohlstandsverluste erleiden. Stattdessen müsse bei ihnen um Akzeptanz für die Klimaschutzziele geworben werden.

Ist Markus Söder mit seinem Programm nun auf dem Weg zum bajuwarischen Robert Habeck? Nein, findet Kommentator Sebastian Sasse. Vielmehr versuche Söder Wählern, eine Alternative anzubieten, die Öko-Themen wichtig finden, aber trotzdem kulturmarxistische Forderungen im grünen Programm ablehnen.

DT/sesa

Das vollständige Interview mit Georg Nüßlein und den Kommentar zur Öko-Wende der CSU lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Tagespost". Kostenlos erhalten Sie diese aktuelle Ausgabe der Zeitung hier.