Für den Lebensschutz: Britische Katholiken planen landesweite Gebetsaktion

Mit dem Rosenkranz gegen das liberale Abtreibungsgesetz: Großbritanniens Katholiken machen mobil für Glaube, Leben, Würde und Frieden.

Hände mit Rosenkranz
Das Rosenkranzgebet verbindet Christen auf der ganzen Welt über ethnische, kulturelle und nationale Grenzen hinweg. Foto: KNA

Vor 50 Jahren trat in Großbritannien das Abtreibungsgesetz (Abortion Act) in Kraft. Anlässlich dieses Jahrestags planen Katholiken im April dieses Jahres, ein Rosenkranzgebet an der Küste in Großbritannien zu veranstalten. Das berichtet der Catholic Herald.

Die Veranstaltung ist für Sonntag, den 29. April geplant. Die Organisatoren sagen, dass das Rosenkranzgebet dazu beitragen werde, der „gegenwärtigen Bedrohung des Glaubens, der Menschenwürde und des Friedens“ zu begegnen und dem „Wiederaufleben unseres Glaubens“ zu fördern.

Am 1. März, dem Fest des heiligen David, des Patrons von Wales, soll eine Website mit einer interaktiven Karte von Gebetsorten ins Netz gestellt werden. Dann, am Fest des heiligen Josef am 19. März, werden vierzig Tage der geistlichen Vorbereitung unter dem Schutz des Heiligen beginnen, die am 27. April enden, dem 50. Jahrestag des Inkrafttretens des Abortion Acts.

Bischof John Keenan von Paisley sagte, er sei „mehr als glücklich“, die Initiative zu unterstützen. „Hoffentlich werden sich all diese Gebetsstätten zusammenschließen und einen Ring der Gnade an unserer Küste für Glauben, Leben und Frieden bilden. Möge Gott dieses wichtige Vorhaben segnen und die Bekehrung und Versöhnung unserer Inseln beginnen.“

Der Abortion Act legalisiert Abtreibungen bis zur 24. Schwangerschaftswoche und regelt ihre Finanzierung aus Steuergeldern durch das britische Gesundheitswesen (National Health Service).

Catholic Herald / Nick Hallett – DT / Josef Bordat