Zur Insolvenz der kirchlichen Verlagsgruppe Weltbild : Das „Gotteslob“ war nicht zu haben : Kommission soll Vorgänge untersuchen

Vor zehn Tagen habe ich in einer hiesigen alteingesessenen Buchhandlung das „Gotteslob“ erworben – zur Unterscheidung in rotem und schwarzem Einband für meine Frau und mich. Am Samstag letzter Woche sind wir über den Wochenmarkt geschlendert. Interessehalber sind wir in der Steinstraße in den Weltbild-Laden gegangen. Dort hatte ich vor Jahren den ersten Band des Jesus-Buches von Papst Benedikt XVI./Joseph Ratzinger erworben. Damals hatte das Geschäft noch ein Regal mit religiöser Literatur. Diese Zeiten sind vorbei. Das „Gotteslob“ ist dort erwartungsgemäß leider nicht zu haben.

Sicher hat die Kirche als Arbeitgeber eine besondere Verantwortung, aber man stelle sich mal die Millionen-Beträge vor, die da jetzt fließen. Angesichts solcher Summen bin sehr dafür, dass der „Fall Weltbild“ von einer unabhängigen Untersuchungskommission überprüft wird.