Zum Wahlspruch des neuen Erzbischofs von Hamburg, Stefan Heße: Aus der Perikope mit dem reichen Jüngling

Zum Bericht „Historischer Tag für Hamburg“ in der „Tagespost“ vom 17. März möchte ich Folgendes anmerken: Der bischöfliche Wahlspruch stammt nicht aus dem Dialog Mariens mit dem Erzengel Gabriel, sondern ist dem Matthäusevangelium entnommen aus der Perikope des reichen Jünglings, wo die Jünger fragen: „Wer kann dann noch gerettet werden?“ Und Jesus antwortet: „Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber ist alles möglich.“ (Mt 19,26) Grund für die Wahl dieses Wortes war das Evangelium vom Fest des heiligen Antonius.

Dies war der Tag nach dem Anruf aus Hamburg, als er die Mitteilung des Domkapitels erhielt, er sei zum dritten Bischof von Hamburg gewählt worden. Die Tage der Bedenkzeit habe er (Stefan Heße) versucht, Zeichen wahrzunehmen, die ihm bei seiner Entscheidung helfen könnten. Diesen Schlusssatz des Evangeliums habe er als Bestätigung empfunden, den Ruf Gottes anzunehmen, so Heße. (siehe Kirchenzeitung vom 30. Januar 2015) Im Internet unter Erzbistum Hamburg findet sich das Wappen und weitere Informationen.