Messreform und Papst Paul VI.: Darüber spricht heute keiner

Herr Dr. Olewinski widerspricht in seinem Leserbrief vom 25. November recht ausführlich den Äußerungen von Herrn Pfarrer Keppeler (Leserbrief erschienen in „Die Tagespost“ vom 30. Oktober). Man könnte zur Erwiderung noch eine Reihe anderer Gesichtspunkte anführen, die der Meinung Pfarrer Keppelers ebenso widersprechen. Man könnte jetzt auch auf das kürzlich erschienene Werk des heutigen Petrus „Theologie der Liturgie“ hinweisen.

Vielleicht aber genügt ganz einfach ein Hinweis auf die Erfahrung des Petrus, der damals all die Neuerungen promulgiert hat: Papst Paul VI. Der hat nämlich eines Tages feststellen müssen, dass trotz (oder wegen?) mancher Neuerungen „das Rauch Satans in das Heiligtum eingedrungen“ ist.

Warum spricht eigentlich heute kein Mensch mehr in der deutschen Theologie von dieser schmerzlichen Erfahrung dieses Petrus? Auch hier „Ubi Petrus, ibi ecclesia“ – mag er Paul VI. heißen oder auch Benedikt XVI.