Frühsexualisierung und Gender-Ideologie : Rot-grüne Bildungspläne sind zerstörerisch

Der alte Traum vieler (nicht aller) Sozialisten ist die Ersetzung von Ehe und Familie durch gesellschaftliche oder staatliche Einrichtungen: Viele der feministischen Ideen sind in Friedrich Engels Buch „Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats“ von 1884 grundgelegt. Darin könne menschliche Freiheit nur erreicht werden, wenn die Familie der jüdisch-christlichen Tradition zerstört würde, durch Trennung der Mütter von den Kindern durch Erwerbsarbeit und durch Abschaffung des Instituts der monogamen Ehe, die eine Art der Sklaverei sei. Nach Engels sind Ehe und Familie die älteste Form der Unterdrückung und Ausbeutung der Frau.

„Einer, der dies glasklar erkannte, war Wilhelm Reich. Um die klassenlose Gesellschaft zu schaffen, musste die ,Zwangsehe‘ und die ,Zwangsfamilie als Erziehungsapparat‘ zerstört werden. Das Mittel dazu war die Sexualisierung der Massen, allen voran der Kinder. Reich: ,Die patriarchalische Familie ist die strukturelle und ideologische Reproduktionsstätte aller gesellschaftlichen Ordnungen, die auf dem Autoritätsprinzip beruhen. Wir diskutieren nicht die Existenz oder Nicht-Existenz Gottes, wir eliminieren einfach die sexuelle Repression und lösen die infantilen Bindungen an die Eltern auf‘.“ (Gabriele Kuby) Sigmund Freud sagte, „Kinder, die sexuell stimuliert werden, sind nicht mehr erziehungsfähig. Die Zerstörung der Scham bewirkt eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten, eine Brutalität und Missachtung der Persönlichkeit der Mitmenschen.“ Beim Neujahrsempfang des diplomatischen Corps (2011) wertete Papst Benedikt XVI. den Sexualkundeunterricht als eine nicht hinnehmbare Beschränkung der Religionsfreiheit. Er sagte: „Ich kann nicht schweigen angesichts des erneuten Angriffs auf die religiöse Freiheit der Familien, wo die Teilnahme an Kursen der Sexualerziehung oder ,Bürgerkunde‘ verpflichtend auferlegt wird, bei denen ein angeblich neutrales Bild des Menschen und des Lebens vermittelt wird, das aber in Wirklichkeit ein Menschenbild widerspiegelt, das gegen den Glauben und die recht verstandene Vernunft gerichtet ist.“