Einweihung der Gertrudkapelle in Helfta: Ohne Engagement undenkbar

Mit Bedauern haben wir festgestellt, dass es keinen Bericht zur Einweihung der Gertrudkapelle von Helfta gibt. Schade! Denn dies ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des wieder neu aufgebauten Klosters zu Helfta.

Es liegt mir aber sehr daran, ich spreche sicher vielen Freunden des Klosters aus dem Herzen, wenigstens dem Mann zu danken, der mit seiner Mitarbeiterin mehr als 18 Jahre für den Wiederaufbau Zeit, Strapazen und persönliche Opfer auf sich genommen hat. Ich spreche von Herrn Pfr. Josef Hochenauer aus Durach und seiner Mitarbeiterin Frau Dr. Irene Rischawy. Von Durach im Allgäu nach der Lutherstadt Eisleben in Thüringen sind es viele Kilometer – 600 und das unzählige Male.

Diesen beiden Kämpfern gilt unser aller Dank. Ein großes, herzliches Vergelt's Gott! Ohne diesen Mann gäbe es heute kein Kloster, keine Kirche, keine Kapelle und vieles mehr.

Es gibt dort wieder den ehemaligen Zisterzienserinnen-Orden. 1999 wurde die Klosterkirche St. Marien eingeweiht, dazwischen gab es noch verschiedene bauliche Herausforderungen. Für die Kapelle wurde am 15. August 2004 der erste Spatenstich durch Äbtissin M. Assumta Schenkl getan. Nach harter Arbeit und Sorge wurde endlich am 28. Juni 2008 die neue Gertrudkapelle feierlich eingeweiht. Diese Kapelle ist eine Anbetungsstätte für ganz Deutschland, ja sogar weltweit! Nochmal großen Dank an alle Beteiligten, aber besonders an Herrn Pfarrer Josef Hochenauer. Möge er noch oft diese Stätte besuchen, ohne Sorgen, bei bester Gesundheit.