Der Termin, an dem das Zweite Vatikanum begann : Gedenktage sind Interpretationshilfe

Erfreulich der ausgezeichnete Leserbrief-Beitrag von Pater Schädle (DT vom 3. November). Er schreibt, dass er verblüfft ist über die Selbstverständlichkeit, mit der der 11. Oktober als Eröffnungstermin des Zweiten Vatikanums vor 50 Jahren ständig genannt wird, ohne nach dem Warum zu fragen. Es ist ja auch so, dass kirchliche Ereignisse mit Gedenktagen in Verbindung gebracht werden und – wie gesagt – eine Interpretationshilfe für die späteren Generationen unverzichtbar sind. Hierzu etwas ganz Persönliches: Als wir, meine Frau und ich, 1950 heiraten wollten, suchten wir einen geeigneten Termin. Beide hatten wir im Stillen einen Termin für diesen Tag. Nach einer Weile offenbarten wir uns. Beide hatten wir den 11. Oktober ausersehen. Welch eine wunderbare Fügung! Die Gottesmutter bedeutet uns etwas für das weitere Leben in Gemeinschaft. Und so stellten wir unseren Bund unter den Schutz der Gottesmutter.

Es gab auch bei uns ein Bezug zum Konzil von Ephesus, das bestätigte, dass der Emmanuel wahrhaft Gott und darum Maria Gottesgebärerin ist. Möge die Gottesmutter „Leitstern der Evangelisierung“ sein; durch Maria zu Jesus!