„C-TÜV“, Lebensschutz und die Verteidigung der Ehe : Wichtige Frage für die Wahlentscheidung : Zu einem nebligen Begriff geworden

zu: „Eine Frage der Identität“ von Jürgen Liminski (DT vom 4. Dezember): Die Diskussionen über den Schutz des menschlichen Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod, gewinnt an Härte. Da ist von Menschenrechten und von Knechtung der Frauen, ja sogar von einem „Menschenrecht auf Abtreibung“ die Rede. Die Abtreibungsärzte haben Hochkonjunktur. Die Zahl der Tötung ungeborener Kinder steigt und steigt. Der Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland erweist sich zunehmend als unfähig, das Lebensrecht aller seiner Bürger zu schützen.

Da gibt es nun erste erfreuliche Vorgänge, die wieder Hoffnung machen. Die Ablehnung der völligen rechtlichen Gleichstellung der Homosexuellen-Paare bei der staatlichen Förderung und der rechtlichen Anerkennung gehört dazu. Dem Vorstoß der Opposition werden allerdings vermutlich weitere dieser Art folgen, wenn man den Äußerungen von Sprechern der SPD und der Grünen trauen darf.

Die Lebensschützer in allen politischen Lagern, insbesondere in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, denen der Widerstand gegen die völlige Gleichbehandlung von Ehe und Homosexuellen hauptsächlich zu danken ist, müssen jetzt aufpassen, dass nicht versucht wird, die EU zu instrumentalisieren und so den Vorrang der Ehe weiter zu untergraben. Die Bundeskanzlerin, die sich von den Gleichstellungs-Ideologen nicht hat einfangen lassen, weiß wohl, welche Bedeutung diese Entscheidung für die nächsten Wahlen haben wird.

Der Text über den C-TÜV vom 1. Dezember zeigt den oft zu lesenden Begriff „Christliches Menschenbild“. Dieses Bild ist aber heute veraltet und neblig. Heute muss man mit präziser Essenz kämpfen gegen die Quadriga PID, Selbsttötung, Abtreibung und Tötungsgeschäft in der Verbindung gegen Ehescheidung und Erwerbstätigkeit am Sonntag.