Anselm Grün will Protestanten zur Kommunion einladen : Der Unterschied liegt im Glauben

Anselm Grün begründet seine Einladung an die evangelischen Christen zum Kommunionempfang mit deren Glauben, dass Jesus in der Hostie präsent ist: „Ist dies gegeben, spricht nichts gegen ein gemeinsames Abendmahl.“

Aber erstens ist dieser Glaube, dass Jesus präsent ist, keineswegs ein gleicher Glaube; denn der Katholik betet den unter der Gestalt des Brotes gegenwärtigen Christus auch nach der heiligen Messe an, der Protestant dagegen schüttet nach dem Abendmahl das Brot in die Schachtel zurück und den Wein in den Abguss.

Und zweitens weiß Anselm Grün bestimmt, dass es die Kommunion nur in der Gemeinschaft mit dem Papst und dem Ortsbischof gibt, wie er in jedem Hochgebet betend bekennt. Anerkennen die Protestanten diese Wahrheit auch?

Pfarrer Hans Riedl, 95700 Neusorg