Wirtschaft und Soziales

Ein gutes Raumklima im Winter

Ein gesundes Raumklima bedeutet frische Luft, moderate Temperatur und Schadstofffreiheit. Das Raumklima trägt nicht nur zu unserem Wohlbefinden bei. Es hat auch Auswirkungen auf unsere Gesundheit, auf Konzentration und Produktivität. Doch gerade in den Wintermonaten, in denen wir besonders viel Zeit in unseren vier Wänden verbringen und diese entsprechend heizen, ist es gar nicht so einfach, ein gutes Raumklima aufrechtzuerhalten. Wir erklären, was man für ein gesundes Raumklima tun kann.
Gutes Raumklima im Winter
Foto: Pixabay/Jill Wellington

Warum das Raumklima wichtig ist

Ganz klar: Einer der wichtigsten Vorteile eines gesunden Raumklimas ist der Komfort, den es bietet. Es gibt nichts Angenehmeres und Bequemeres als frische Luft zu bekommen, ohne das Haus verlassen zu müssen. Und in einem guten Raumklima fühlen wir uns sofort wohler. Wir können besser entspannen, konzentrierter arbeiten und tiefer schlafen.

Ein gesundes Klima mit frischer Luft, frei von Schadstoffen und Mikroben, fördert jedoch nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die Gesundheit. Ein schlechtes Raumklima kann verschiedene schädliche Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben, langfristig sogar Atemwegs- und Herzerkrankungen. Grundsätzlich kann ein schlechtes Raumklima für eine erhöhte Infektanfälligkeit, für Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, trockene Augen oder Reizhusten sorgen.

Darüber hinaus darf nicht vergessen werden, dass das Raumklima auch Auswirkungen auf das Gebäude hat. Ein ungünstiges Raumklima kann für Schimmelbefall verantwortlich sein. Und dieser wiederum kann sich ebenfalls negativ auf unsere Gesundheit auswirken. 

Was gehört zu einem guten Raumklima?

Zu einem guten Raumklima gehört mehr als die Wohlfühltemperatur. Dass auch die Luftfeuchtigkeit und die Schadstofffreiheit der Luft eine Rolle spielen, ist mittlerweile weitestgehend bekannt. Doch wer weiß schon, dass auch die Luftgeschwindigkeit eine Bedeutung für das Raumklima hat und vor allem, wie man hier optimale Werte erzielt. Daher lohnt es sich immer, vor einem Bauvorhaben oder bei der Erneuerung oder Aufrüstung der Klimatechnik einen Experten zurate zu ziehen. Das Fachunternehmen Inowest für Kälte-, Klima- und Lüftungstechnik gehört zu diesen Experten, die Lösungen im Bereich Klimatechnik sowie Lüftungs- und Wärmepumpentechnik für Privatleute und Unternehmen anbieten.

 

Für einen guten Schlaf braucht es ein bestmögliches Raumklima.

Maßnahmen für ein gutes Raumklima im Winter

Wer in einem Neubau mit durchdachtem Klimakonzept lebt, muss sich im Winter wenig Gedanken um ausreichend Frischluft machen. Wer ein älteres Gebäude oder gar einen Altbau bewohnt, hat mehr mit dem Raumklima zu kämpfen. Hier heißt es, viel Geld in die Hand zu nehmen, um das Gebäude entsprechend zu sanieren – was sich langfristig auch in puncto Energieeffizienz bezahlt macht – oder gerade in den Wintermonaten regelmäßig ein paar Maßnahmen zu ergreifen, um für ein angenehmes und gesundes Raumklima zu sorgen. 

Das Hauptproblem bezüglich des Raumklimas im Winter ist eine durch das Heizen zu trockene und zu warme Raumluft. Zudem mangelt es in winterlichen Zimmern häufig an Sauerstoff. Über unsere Atmung wandeln wir Sauerstoff zu Kohlendioxid um. Und wenn sich im Winter viele Leute gleichzeitig in einem geschlossenen Raum aufhalten, geschieht dies umso schneller.

Die wichtigsten Tipps

Die Raumtemperatur

Manch einem kann im Winter die Heizung gar nicht weit genug aufgedreht werden. Doch dies ist nicht nur aus energetischer Sicht fragwürdig. Im Allgemeinen ist eine Temperatur um die 20 Grad ausreichend. Dabei kann es in Küche und Bad ruhig etwas kälter sein. Empfohlen werden dort 18 Grad. Im Schlafzimmer darf die Temperatur sogar gerne noch ein Grad tiefer liegen. Denn in überheizten Räumen finden wir weniger erholsame Nachtruhe. In Wohn- und Kinderzimmer sind 22 Grad eine angenehme Temperatur. 

Wenn wir längere Zeit nicht zu Hause sind, sollte die Raumtemperatur auf 15 Grad gesenkt werden. Die Heizung ganz auszuschalten, lohnt sich nicht, denn der Energieverbrauch beim Wiederaufheizen wäre zu hoch. Zudem wird in zu kalten, feuchten Räumen Schimmel begünstigt. 

Luftbefeuchter

Ist die Luft in der Wohnung oder im Haus im Winter besonders trocken, kann ein Luftbefeuchter für eine Verbesserung sorgen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Luftfeuchtigkeit im Raum zwischen 40 und 60 Prozent beträgt. Bei dieser Luftfeuchtigkeit trocknen unsere Schleimhäute nicht aus und das Risiko, an einem Infekt zu erkranken, verringert sich. Außerdem sind wir bei dieser Luftfeuchtigkeit weniger müde und konzentrierter.

Lüften

Gegen mangelnden Sauerstoff in den Innenräumen hilft am besten Frischluft von außen. Daher ist Lüften das A und O in den Wintermonaten. Wer regelmäßig und effizient lüftet, verbessert das Raumklima in der kalten Jahreszeit erheblich. Am effizientesten ist das sogenannte Stoßlüften. Mehrmals täglich sollten alle Fenster für fünf bis zehn Minuten vollständig geöffnet werden. 

Vorsicht: Dauerhaft gekippte Fenster erhöhen das Risiko der Schimmelbildung. 

Pflanzen für mehr Sauerstoff

Wer Pflanzen in den Wohnräumen aufstellt, holt sich einen natürlichen Sauerstofflieferanten ins Haus. Darüber hinaus absorbieren die Pflanzen Schadstoffe aus der Raumluft und verbessern so zusätzlich das Raumklima. Übrigens muss auch niemand vor Pflanzen im Schlafzimmer zurückschrecken. Nachts kehrt sich zwar bei den meisten Pflanzen aufgrund des Lichtmangels der Gasaustausch um und sie produzieren ebenfalls Kohlendioxid, doch in so verschwindend geringen Mengen, dass dies keine Rolle spielt. Da müsste schon eher der Partner aus dem Schlafzimmer verbannt werden. Denn zum Vergleich: Ein Mensch atmet in Ruhe etwa 15 bis 30 Liter Kohlendioxid pro Stunde aus, eine Pflanze pro Quadratmeter Blattfläche 125 Milliliter.  

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