Ostereiermuseum auf der Schwäbischen Alb

Können Hasen Eier legen? In Sonnenbühl auf der Schwäbischen Alb im Landkreis Reutlingen werden alle wichtigen Osterfragen beantwortet. Im Teilort Erpfingen nämlich steht das erste Ostereimuseum Deutschlands. Mit knapp 900 ovalen Kostbarkeiten in der Dauerausstellung wird dort die Kultur- und Kunstgeschichte des Osterfestes erlebbar gemacht. Rund 7 000 Eier umfasst die Sammlung des Museums. Platz für künstlerische Fantasie ist auf der kleinsten Schale – von daumennagelgroßen Finkeneiern über Gänse- und Schwaneneier bis hin zu riesigen Straußeneiern haben Künstler aus aller Welt einfach alles verziert. Die diesjährige Sonderausstellung „Standbein fürs Oval – kultige Eierbecher“, die vom 27. Februar bis zum 24. Mai zu sehen ist, zeigt extravagante, klassische oder seltene Exponate rund um das Frühstücks-Geschirr. Die Bandbreite reicht vom Goldrand-Geschirr Napoleon Bonapartes III. über Eierbecher mit den Konterfeis von Queen Elizabeth oder Lady Di bis hin zum modernen Designer-Objekt aus rotem Nerz. Die knapp 200 Ausstellungsstücke stammen allesamt aus der rund 2 000 Exemplare umfassenden Sammlung der Stuttgarterin Christa Klebor. Eine Auswahl wird im Ostereimuseum auf der Schwäbischen Alb gezeigt. DT/sei