Künstliche Intelligenz

Von Mensch und Maschine

Warum künstliche Intelligenz eine Bedrohung für die Menschheit ist.
Künstliche Intelligenz - Bedrohung für die Menschheit?
Foto: IMAGO/Alexander Limbach (www.imago-images.de) | In der aktuellen Ausgabe der Tagespost fragt Werner Thiede, ob es klug ist, dass Menschen, sich den immer autonomer werdenden KI-Strukturen anvertrauen und sich bereitwillig ihren Agenten überlassen?

Dass Künstliche Intelligenz (KI) von Nutzen sein kann, ist unbestreitbar. So hat der Einsatz von KI beispielsweise in der Medizin, der Verwaltung und beim Militär für zahlreiche Fortschritte gesorgt. Doch dürfen die mit dem Einsatz von KI erzielten Erfolge nicht über die Nachteile, Risiken und Gefahren hinwegtäuschen, die mit KI auch verbunden sind.

Sie reichen, angefangen bei der immer perfekteren Überwachung von Menschen, über die teilweise verborgene Lenkung menschlichen Handels etwa durch Nudging bis hin zu autonomen, sich selbst programmierenden Programmen, die von Menschen nicht mehr verstanden werden können.

Fehlendes Verantwortungsgefühl

In der aktuellen Ausgabe der Tagespost fragt Werner Thiede, ob es klug ist, dass Menschen, sich den immer autonomer werdenden KI-Strukturen anvertrauen und sich bereitwillig ihren Agenten überlassen?

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In seinem Essay für das Ressort „Glaube & Wissen“ zeigt er, dass KI zwar exzellent schnell rechnen und kombinieren kann, aber weder Verantwortungsgefühl noch Ewigkeitsbewusstsein besitzt. Auch mit Gott rechne KI nicht.

Digitaler Totalitarismus

Die Kombination noch so vieler Nullen und Einsen oder künstlicher Neuronen bringe, so Thiede, unmöglich das hervor, was menschlicher Geist und menschliche Intelligenz in ihrer ganzheitlichen Komplexität bedeuten. Obwohl also die menschliche Intelligenz für die künstliche unerreichbar bleibt, droht mit der unkritischen Ermächtigung künstlicher Intelligenz zunehmend ein digital gesteuerter Totalitarismus um sich zu greifen.  DT/reh

Lesen Sie den ausführlichen Essay von Werner Thiede in der kommenden Ausgabe der "Tagespost".

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