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Unter der Lupe: „Fiducia supplicans“

„Tagespost“-Autor Christoph von Ritter über „Fiducia supplicans“ und den Unterschied von „Segnen“ und „Absegnen“.
Bei einer „Segensfeier für alle Liebenden“ in der Pfarrkirche in Datteln ist der Altar in Regenbogenfarben erleuchtet.
Foto: Fabian Strauch (dpa) | Bei einer „Segensfeier für alle Liebenden“ in der Pfarrkirche in Datteln ist der Altar in Regenbogenfarben erleuchtet.

Die Verwirrung um „Fiducia supplicans“ dauert an. In der kommenden Ausgabe der „Tagespost“ will der Katholik und Arzt Christoph von Ritter für mehr Klarheit sorgen. In seinem Essay für das Ressort „Glaube & Wissen“ unterscheidet von Ritter zwischen „Segnen“ und „Absegnen“ und vergleicht die Rolle des Priesters mit der eines Arztes. Dabei nimmt er auch die Begegnung Jesu mit der Ehebrecherin in den Blick, von der das Johannes-Evangelium erzählt.

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 Segen: Bitte an Gott, Hilfe zu gewähren

Die sprachliche Nähe mache laut von Ritter leicht vergessen, dass beide Begriffe, „Segnen“ und „Absegnen“,  „ganz Unterschiedliches, ja Gegenteiliges“ meinten. So käme das „Absegnen“ einer „Zertifizierung, einem Stempel“ gleich, „der etwas zu einem rechtmäßigen Abschluss bringen soll“. Absegnen könne „gnädiges Verschleiern eines kritischen Tatbestands bedeuten, mit dem Ziel, dass daran möglichst nicht mehr gerüttelt“ werde. Ganz anders verhalte es sich jedoch mit dem Segen, mit dem die katholische Kirche „keinesfalls das Absegnen einer Sünde zum Ausdruck bringen“ wolle. Der Segen kann nur verstanden werden als „,Eine Bitte an Gott, … um Hilfe zu gewähren‘ (Fiducia supplicans, 4), Kraft zu spenden, zukünftig von der Sünde zu lassen, den Anforderungen eines christlich orientierten Lebens gerecht zu werden“.

In seinem Text äußert sich der Internist, Gastroenterologe und Endokrinologe schließlich auch zu den gesundheitlichen Risiken, die seinen Ausführungen zufolge mit dem „unkontrollierten Ausleben“ homosexueller Neigungen assoziiert seien. DT/reh

Den ganzen Essay lesen Sie in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“.

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