Transgender

Prävention möglich?

Wie können Eltern ihre Kinder davor bewahren, in die Fänge des Trans-Aktivismus zu geraten?
Transaktivisten
Foto: Jair Cabrera Torres (dpa) | Wenn sich Jugendliche plötzlich an trans empfinden stellt dies für alle Beteiligten eine großer Herausforderung dar.

Identitätskonflikte gehören zu jeder Pubertät. Das kann auch die Geschlechtsidentität betreffen. Aktuelle Zahlen sprechen dafür, dass immer mehr Kinder und Jugendliche von einem Geschlechtsidentitätskonflikt betroffen sind. Medien und Aktivisten suggerieren allzu leicht, dass ein Unwohlsein im eigenen Körper mit einem Wechsel in das andere Geschlecht behoben werden kann. Es wird immer schwieriger für Eltern, die Transideologie von ihren (jüngeren) Kindern fernzuhalten. In der nächsten Ausgabe der „Tagespost“ geht Cornelia Huber der Frage nach, ob und wie Eltern ihre Kinder dabei begleiten können, ein gesundes Verhältnis zu ihrem eigenen Körper zu entwickeln und sich selbst in ihrer Körperlichkeit anzunehmen.

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Herausforderung in der Pubertät

Huber zitiert den Münchner Jugendpsychiater Alexander Korte, der in einem auf YouTube verfügbaren Interview vom April dieses Jahres weist Korte auf die enorme Herausforderung der Pubertät für Jugendliche hinweist. Der der Eintritt in die Pubertät sei eine krisenhafte Situation, der nicht selten von erheblichen Selbstwertkonflikten begleitet werde. „Es werden ganz existentielle Fragen aufgeworfen: wer bin ich, wer soll ich sein, was soll ich werden?“ Oft fragten sich Jugendliche, ob sie „als Junge männlich genug“ und „als Mädchen weiblich genug“ seien, schildert Korte eine häufige Problematik unter Heranwachsenden. Bei manchen führt die tiefe Verunsicherung dazu, dass der eigene Körper abgelehnt wird.

Von der Prämisse ausgehend, dass Geschlechtsidentitätsstörungen zumindest auch ein Pubertätsthema sind, können sich Eltern an grundsätzlichen Empfehlungen für diese Phase orientieren, folgert Huber. Dazu gehöre die Erfahrung der eigenen Körperlichkeit und die Entwicklung eines positiven Körperempfindens. Auch die jugendliche Identitätsfindung, durchaus auch in Abgrenzung zu den Eltern, müsse sensibel begleitet werden. Die Wahl des Freundeskreises und ein gesundes Medienverhalten gehört für Phase der Pubertät ebenfalls zu den Erfolgskriterien.

Wünsche genau hinterfragen

Studien bestätigen, dass der Wunsch nach einer Geschlechtstransition häufig in Begleitung mit bestimmten neurologischen Erkrankungen wie die Autismus-Spektrum-Störung oder psychischen Problemen auftritt. Auch hier sind Eltern gefragt, aufmerksam in ihren Kindern zu lesen und sich gegebenenfalls entsprechend zu informieren.

Frau Huber weist für Eltern, deren Kind sich eine Geschlechtstransition wünscht, auf den Leitfaden (Deutsche Version hier) der internationalen Organisation „Genspect“ hin, die Eltern von Jugendlichen und jungen Erwachsenen begleitet, die ihr Geschlecht in Frage stellen. DT/fha

Lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost einen ausführlichen Bericht über den Schutz von Kindern vor Trans- Aktivismus.

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