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Familiäres Fundstück: Wie Musik die Bildung fördert

Beliebter, intelligenter, stabiler: Ein Professor für Musikpädagogik hat Erkenntnisse einer Studie zu positiven Auswirkungen von Musikerziehung auf die Entwicklung von Kindern zusammengefasst. 
Gemeinschaft Emanuel erreicht die Herzen durch Musik.
Foto: Forum Altötting | Der Musik und ihrer Wirkung sei stets eine erziehungsförderliche, menschenveredelnde und daseinserleichternde Sonderstellung zugekommen. Im Bild: Die Gemeinschaft Emanuel erreicht die Herzen durch Musik.

Ob im Idealismus, Pessimismus oder Nihilismus philosophischen Denkens, der Musik und ihrer Wirkung sei stets eine erziehungsförderliche, menschenveredelnde und daseinserleichternde Sonderstellung zugekommen, schreibt der Musikpädagogikprofessor Hans Günther Bastian (1944-2011) in der Zeitschrift „Frühe Kindheit“ (2005).

Musik als Mittel der Erziehung

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Die „Tagespost“ hat den Beitrag wiederentdeckt und die wesentlichen Aussagen zusammengestellt. Dass Musik als Mittel der Erziehung sehr nützlich sei, sei zwar eine weit verbreitete Lebensweisheit – schon Sokrates schrieb darüber – , die jedoch lange ohne wissenschaftliches Fundament geblieben sei, so Bastian. Der Professor führt im Folgenden eine Studie aus den neunziger Jahren an, bei der Forscher den „Einfluss von erweiterter Musikerziehung auf die allgemeine und individuelle Entwicklung von Kindern“ an mehreren Grundschulklassen untersucht haben. „Die Kinder, die Instrumente lernen und gemeinsam musizieren, erhielten im Klassenverband kontinuierlich deutlich höhere Sympathiewerte“, stellten die Forscher unter anderem fest. Auch auf andere Entwicklungsbereiche, etwa die kognitiven und emotionalen Fähigkeiten, zeigte die Musikerziehung deutliche Auswirkungen. 

 

DT/ama

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Redaktion Hans Günther Sokrates

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