Impulse des „Instituts für Ehe und Familie“ für Tagespost-Leser

Liebessprachen

Es zahlt sich aus, den Ehepartner besser kennenzulernen, ja auf Entdeckungsreise zu gehen.

Es zahlt sich aus, den Ehepartner besser kennenzulernen
Das Miteinander in der Ehe, in der Familie wird nicht selten getrübt von Missverständnissen. Eine Gemeinsame Sprache lernen ist hilfreich. Foto: Peter Kneffel (dpa)

Eigentlich kommt man ja gut miteinander aus, man liebt sich ja. Und trotzdem: Der Satz „Du verstehst mich nicht“ gehört in vielen Momenten des Ehealltags dazu. Oft nur gedacht und gefühlt, manchmal auch ausgesprochen. Das Miteinander in der Ehe, in der Familie wird nicht selten getrübt von Missverständnissen.

Information muss ankommen

Während SIE frustriert ist über die fehlende Mithilfe im Haushalt, wünscht ER sich mehr Zeit zu zweit, ein paar Momente Exklusivität. „Aber ich liebe Dich doch, deshalb habe ich mir ja solche Mühe gegeben und Dir extra ein herrliches Essen gekocht! Merkst Du das denn nicht?“ Ja, genau das ist der Knackpunkt: Der andere muss es merken! Es geht darum, dass die Liebe nicht nur jeweils vorhanden ist und ausgedrückt wird, sondern auch, dass diese Information beim anderen tatsächlich ankommt!

Die Sprachen der Liebe

Wenn der Liebestank gefüllt ist, geht es uns gut. Gary Chapman beschreibt in seinem Bestseller „Die fünf Sprachen der Liebe“, dass es fünf verschiedene Arten gibt, wie man Liebe kommunizieren kann. Denn zum Vergleich: Wenn ein Italiener auf noch so romantische Weise sein Herz öffnet, wird eine Japanerin, die nicht Italienisch spricht, seine Worte nicht verstehen können, den Sinn bestenfalls erahnen oder vielleicht erhoffen, was gemeint sein könnte. Genauso gibt es unterschiedliche Liebessprachen, die den Liebestank voll werden lassen. Die Liebessprachen sind:

1. Lob und Anerkennung
2. Zweisamkeit – Zeit nur für Dich
3. Geschenke, die von Herzen kommen
4. Hilfsbereitschaft
5. Zärtlichkeit

Um die „Muttersprache“ herauszufinden, sind hilfreiche Überlegungen: Welches Verhalten kränkt mich besonders? Was erbitte ich am häufigsten vom anderen? Wie zeige ich selbst meine Liebe? Es zahlt sich aus, mit Hilfe dieses Buches sich und den anderen besser kennenzulernen und auf Entdeckungsreise zu gehen. Damit Kommunikation in der Ehe gelingt.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Ehe und Familie (IEF) in Wien, einer Einrichtung der Österreichischen Bischofskonferenz, bietet Ihnen „Die Tagespost“ für die Dauer der Corona-Krise täglich einen Tipp für Ehen und Familien. Weitergehende Hintergründe, Informationen und Analysen finden Sie in Ihrer jeden Donnerstag erscheinenden TAGESPOST sowie auf www.ief.at/coronahilfe

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