Impulse des „Instituts für Ehe und Familie“ für Tagespost-Leser

Intervallfasten

Nicht nur der Magen, auch der Kopf braucht ab und zu eine Pause, um sich zu erneuern.

Intervallfasten - Impulse des „Instituts für Ehe und Familie“
Wenn die Welt sich plötzlich auf die eigenen vier Wände beschränkt, ist das eine Herausforderung für die Familie. Foto: Arno Burgi (dpa-Zentralbild)

Der Kopf schwirrt… die Kinder arbeiten an digital gestellten Schulaufgaben, verteilt auf den mehr oder weniger gut funktionierenden, aber immerhin zu Verfügung stehenden Geräten. Die Motivation der unfreiwilligen Heim-Schüler entspricht dem WLAN-Status der Wohnung: manchmal vorhanden, manchmal mittendrin abgebrochen. Videokonferenzen stehen an, nicht nur bei den Eltern, sondern auch bei den Kindern. „Mami, wie geht das? Kannst Du mir helfen, ich kenn mich nicht aus?“ Sätze wie diese hört man jetzt ziemlich oft, in Mehrkindfamilien oft sogar im Chor. Und dann betrifft es oft nicht einmal den neuen Schulstoff, sondern nur, wie man die geschriebene Arbeit dem Lehrer auf der Plattform zeitgerecht im richtigen Format zukommen lässt.

Bei Dir piept's wohl?

Piep! Mail von Schule Nr.1, Piep! Mail von Schule Nr.2, Pling! Mail am eigenen PC. Gleichzeitig oder im besten Fall dazwischen diverse WhatsApp und SMS-Nachrichten – piep, kling…! Informationen, im Anschluss Korrekturen von bereits erhaltenen Informationen, neue Anleitungen, neue Apps – alles muss ja geregelt und organisiert sein. Und rückgefragt, ob man es erhalten hat. Auf anderen Kanälen kommen regelmäßige Nachrichten zur aktuellen Coronalage und von privater Seite immer wieder lustige Videos, Cartoons, zum Thema Nr. 1. Nett gemeint, aber eben wieder ein Piep mehr. „Bei Dir piept´s wohl“?  Ja. Leider wirklich.

Den Kopf frei machen

Im Trend liegt Intervallfasten. Dabei wird dem Körper eine bestimmte Zeit außer Wasser nichts zugeführt. Damit er Pause hat. Damit er frei wird, Reserven zu aktivieren. Damit er sich erneuern kann, über das Oberflächliche hinaus. Dass man dadurch Gewicht verliert, mag für viele zwar Grund für diese Lebensweise sein, es ist aber eigentlich die Konsequenz. Der Körper hat eine Zeitlang echte Pause von immer neu dazukommenden und dadurch belastenden Aufgaben und kann endlich arbeiten. Eine Idee auch für den Medienkonsum? Schalten wir wirklich ab. Ein paar Stunden im Kopf frei sein.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Ehe und Familie (IEF) in Wien, einer Einrichtung der Österreichischen Bischofskonferenz, bietet Ihnen „Die Tagespost“ für die Dauer der Corona-Krise täglich einen Tipp für Ehen und Familien. Weitergehende Hintergründe, Informationen und Analysen finden Sie in Ihrer jeden Donnerstag erscheinenden TAGESPOST sowie auf www.ief.at/coronahilfe

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