Impulse des „Instituts für Ehe und Familie“ für Tagespost-Leser

Familienzusammenführung

Ökumene im Zeichen des Corona-Ausnahmezustands.

Familienzusammenführung - Impulse des „Instituts für Ehe und Familie“
Wie die biologische Familie in dieser Zeit zusammenrückt, kommt auch die Familie Jesu Christi mit ihren unterschiedlichen Familienmitgliedern jetzt näher zusammen Foto: Arno Burgi (dpa-Zentralbild)

Die katholische, die evangelische und die orthodoxe Kirche in Österreich rufen zum gemeinsamen Gebet auf: Christen aller Konfessionen sind eingeladen, jeden Tag um 20 Uhr das „Vater unser“ zu beten und eine brennende Kerze ins Fenster zu stellen. Das „Vater unser“, das von Jesus selbst überlieferte Gebet, ist allen Christen unabhängig von ihrer Konfessionszugehörigkeit gemeinsam. Die Geistlichen sind eingeladen, einen Segen zu sprechen. Darüber hinaus wollen die Kirchen dazu animieren, die Aktion über soziale Medien mit dem Hashtag #lichterderhoffnung auf möglichst vielen Plattformen bekannt zu machen und Fotos und Beiträge von der Aktion zu posten.

Ein gemeinsames Zeichen des Zusammenhalts setzen

„Setzen wir in dieser schwierigen Situation auch ein gemeinsames Zeichen des Zusammenhalts und der Verbundenheit. Jesus ruft uns alle auf, Licht der Welt zu sein.“ Mit diesen Worten warb der Salzburger Erzbischof Franz Lackner, der als österreichischer Familienbischof auch dem „Institut für Ehe und Familie“ vorsteht, für diese Aktion.

Wie die biologische Familie in dieser Zeit zusammenrückt, kommt auch die Familie Jesu Christi mit ihren unterschiedlichen Familienmitgliedern jetzt näher zusammen: um miteinander zu beten, füreinander da zu sein, auf das Gemeinsame zu blicken statt auf das Trennende. In Zeiten der Dunkelheit Licht zu sein und dieses Licht weiterzugeben, so dass die Welt davon erfüllt wird: Das lässt sich gemeinsam tun, als Hauskirche der Ökumene. So wächst ein Lichtermeer der Zuversicht.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Ehe und Familie (IEF) in Wien, einer Einrichtung der Österreichischen Bischofskonferenz, bietet Ihnen „Die Tagespost“ für die Dauer der Corona-Krise täglich einen Tipp für Ehen und Familien. Weitergehende Hintergründe, Informationen und Analysen finden Sie in Ihrer jeden Donnerstag erscheinenden TAGESPOST sowie auf www.ief.at

Die Printausgabe der Tagespost vervollständigt aktuelle Nachrichten auf die-tagespost.de mit Hintergründen und Analysen. Kostenlos erhalten Sie die aktuelle Ausgabe hier .