Erlangen/Nürnberg

Die emotionale Seite an Schulen verbessern

Das Projekt "SchoolShip" bietet ein Training exklusiv für Lehrer an katholischen Schulen in Bayern, um die gewachsenen Herausforderungen des Schulalltags zu meistern.

Katholische Schulen mit neuem Programm
Inzwischen wurden 16 Trainer ausgebildet, die ab dem neuen Schuljahr den 178 Mitgliedsschulen des Katholischen Schulwerks in Bayern zur Verfügung stehen. Foto: Armin Weigel (dpa)

Katholische Schulen stehen heute unter besonderen Herausforderungen, die sich durch die Corona-Krise noch verschärft haben. Dass sich auch der Beruf des Lehrers gewandelt hat, ist eine Chance. Am Lehrstuhl für Schulpädagogik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wurde im Auftrag des Katholischen Schulwerks in Bayern unter Leitung von Frau Professor Michaela Gläser-Zikuda das neue Projekt „Erziehungsgemeinschaft an katholischen Schulen in Bayern“ evaluiert.

Positives Schulklima und anspruchsvolles pädagogisches Profil

Dabei wird an Schulen in kirchlicher Trägerschaft generell sehr viel Wert auf ein positives Schul- und Unterrichtsklima und ein anspruchsvolles pädagogisches Profil gelegt. Denn längst haben Bildungsforscher wie Hattie, Ahnert und Gottmann betont, dass die emotionale Verfügbarkeit von Lehrkräften und der angemessene Umgang mit Gefühlen bei Schülern entscheidend für den Schulerfolg und die Motivation ist; ebenso das Verhältnis von Lehrern und Eltern. SchoolShip soll dazu einen wesentlichen Beitrag an katholischen Schulen in Bayern leisten. Entwickelt wurde SchoolShip vom Ehepaar Doris Zauner und Diakon Stefan Zauner, beide Diplomtheologen und Pastoralpsychologen. 

Inzwischen wurden 16 Trainer ausgebildet, die ab dem neuen Schuljahr den 178 Mitgliedsschulen des Katholischen Schulwerks in Bayern zur Verfügung stehen. 

DT/ari

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