Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Der chinesische Künstler Ai Weiwei (Foto: dpa) hat nach über vier Jahren seinen Reisepass von den chinesischen Behörden zurückerhalten. Das bestätigte eine Sprecherin Ais der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte der 57-jährige Ai am Mittwoch ein Bild von sich und dem Pass auf dem Fotodienst Instagram gepostet. Chinas berühmtester zeitgenössischer Künstler war 2011 wegen angeblicher Wirtschaftsvergehen auf dem Weg nach Hongkong von der Polizei festgenommen worden. Nach 81 Tagen in Einzelhaft kam er wieder auf freien Fuß. Danach stand er zunächst unter Hausarrest. Sein Pass wurde einbehalten.

Theoretisch darf Queen Elizabeth II. einen Anspruch auf alle unmarkierten Schwäne anmelden, die in offenen Gewässern des Vereinigten Königreichs herumschwimmen. Die majestätischen Vögel sind nicht die einzigen Tiere, die der Krone zustehen: Auch Störe, Delphine und Wale in den Gewässern rund um die britischen Inseln gehören dazu. Das Gesetz aus dem Jahr 1324 ist bis heute nicht außer Kraft gesetzt. Bekanntlich liebt Elizabeth II. aber eher Pferde: Sie ritt schon als Mädchen, betätigt sich als Rennpferd-Züchterin und hat viele Trophäen eingeheimst. Ebenso bekannt ist ihre Hunde-Leidenschaft. Queen Victoria hat ihrem 1887 gestorbenen Collie Noble sogar einen eigenen Grabstein aufstellen lassen. Die jetzige Queen hat der Palasthomepage zufolge derzeit zwei Corgis, Willow und Holly, und zwei Corgi-Dackel-Mischlinge, Candy und Vulcan. Nicht ganz so bekannt ist, dass die Royals auch Renntauben züchten. Und dann sind da noch die geschenkten Tiere: Die Queen hat schon Faultiere, Riesenschildkröten und einen Elefanten bekommen.

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