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In den Hinterzimmern ist alles anders

Der Schriftsteller Ernst Jüngers versteckte in „Das Abenteuerliche Herz“ Anspielungen gegen den Nationalsozialismus
Ernst Jünger (1895-1998)
Foto: Frank Mächler (dpa) | Der Schriftsteller Ernst Jünger (1895-1998), aufgenommen am 30.11.1995 in München. Jünger ist nicht unumstritten, er hat jedoch mit seinen Tagebüchern eines der wichtigsten deutschen literarischen Zeugnisse zum Ersten Weltkrieg geliefert.

Es gehört zu den bewundernswerten Eigenschaften vieler Werke von Ernst Jünger, dass ihre Lektüre stärken und beruhigen kann, wie der Aufenthalt unter Pinien oder in einem romanischen Kreuzgang. Es ist, als bräuchte Jünger bloß seine Aufmerksamkeit anstrengen, um jedem Gegenstand, den er beschreibt, die unerschütterliche Dichte und beharrliche Körperlichkeit von mit Ammoniten durchsetztem Gestein zu verleihen. Diese besondere Fähigkeit zur Aufmerksamkeit tritt besonders deutlich zutage, wo er sich der Natur zuwendet, oder auch bei der Schilderung fremder Länder in seinen Reisetagebüchern. Und im abenteuerlichen Herzen. Vor allem in der zweiten Fassung.

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