Passau

Kunst hilft Coronaopfern

Die Aktion "Kunst hilft" von Monsignore Bernhard Kirchgessner unterstützt Familien in Italien.
Passauer Dom
Foto: Matthias Balk (dpa) | Die Aktion "Kunst hilft" des Passauer Künstlerseelsorgers Monsignore Bernhard Kirchgessner will besonders betroffenen Familien in Norditalien helfen. Im Bild: Der Passauer Dom St. Stephan

Die Corona-Pandemie hat auch Hilfsaktionen hervorgerufen. Eine davon ist die Aktion „Kunst hilft – campagnia un aiuto dall´arte“ des Passauer Künstlerseelsorgers Monsignore Bernhard Kirchgessner. Bischof Wilhelm Schraml hatte Kirchgessner 2002 zum ersten Künstlerseelsorger des Bistums Passau ernannt, der nun auch die Brüder und Schwestern in Italien unterstützt, die von der Pandemie besonders betroffen waren.

Lange Kontakte helfen

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Die langjährigen Kontakte nach Brescia und Bergamo haben dem Monsignore dabei geholfen, auch die mit Künstlern geknüpft wurden. Besonders einer hat es ihm angetan: Giacomo Manzù, der aus Bergamo stammende Bildhauer, der die „porta della morte“ an St. Peter in Rom in Bronze gegossen hat und von dem die Porta dell´Amore am Salzburger Dom stammt.  Kirchgessner bat in Deutschland und Italien befreundete Künstler, ihm Kunstwerke zur Verfügung zu stellen, mit deren Verkaufserlös von der Corona Pandemie besonders betroffenen Familien geholfen werden soll.  45 Künstler spendeten bisher ihre Werke, von denen 26 verkauft werden konnten.

Heimatdiözesen von Päpsten

Der Bischof von Bergamo, Monsignore Beschi, sogt dafür, dass das Geld auch an der richtigen Stelle ankommt. Die Internetseite des Bistums Passau  hatte die Aktion in Deutschland bekannt gemacht. Die Hilfsaktion soll jetzt unter dem Leitwort „Die Diözese Papst Benedikt XVI. hilft der Diözese Papst Paul VI.“ fortgesetzt werden.

 

DT/ari

Mehr über die Aktion des Passauer Künstlerseelsorgers Monsignore Bernhard Kirchgessner erfahren Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost. Holen Sie sich das ePaper dieser Ausgabe

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