Gesellschaft

Grüne Energie im Trend – so gelingt der Umstieg auf Ökostrom!

Die ausgerufene Energiewende in Deutschland ist weiter in vollem Gange. Das Energienetz wird kontinuierlich auf erneuerbare Energiequellen umgestellt, Elektroautos verdichten sich in dem Straßenbild und der Bereich Nachhaltigkeit ist zu einem wichtigen Thema innerhalb der Gesellschaft aufgestiegen.
Solaranlage auf einem Dach
Foto: Pixabay

Die ausgerufene Energiewende in Deutschland ist weiter in vollem Gange. Das Energienetz wird kontinuierlich auf erneuerbare Energiequellen umgestellt, Elektroautos verdichten sich in dem Straßenbild und der Bereich Nachhaltigkeit ist zu einem wichtigen Thema innerhalb der Gesellschaft aufgestiegen. Dabei ist es vor allem der Nutzen von Ökostrom, der immer mehr Menschen in Deutschland beschäftigt. Strom aus der Natur verbessert die Klimabilanz enorm und schafft neue Jobs. 

Hier ist es vor allem die Sonnenenergie, die als Energiequelle der Zukunft dient. Viele private Hausdächer hierzulande sind heutzutage schon mit einer eigenen Solaranlage ausgestattet. Die Nachfrage für Solarmodule ist hoch. Denn die Vorteile von selbst produziertem Ökostrom sind massiv und ermöglichen es, nicht nur die Umwelt zu schonen, sondern auch für große Einsparungen beim Stromverbrauch zu sorgen.

Strom aus Windkraft, Biomasse oder der Sonne wirkt sich sehr positiv auf die Umwelt aus und soll dabei helfen den Klimawandel aufzuhalten. Denn fast täglich gibt es neue Meldungen und Berichte, die aufzeigen wie schädlich der CO2-Ausstoß für die Umwelt ist. Mit Ökostrom gelingt es einen wesentlichen Teil zum Umweltschutz beizutragen. Für Verbraucher ergeben sich dabei ganz unterschiedliche Möglichkeiten Umwelt-Engagement zu zeigen und auf grüne Energie umzusteigen. Wir geben Ihnen im Folgenden einen Überblick über die Vor- und Nachteile beim Umstieg auf Ökostrom und erläutern Ihnen verschiedene Optionen, mit denen es gelingt zu grüner Energie zu wechseln.

Dachfläche vermieten statt selbst in eine Solaranlage zu investieren

Der Ausbau erneuerbarer Energiequellen findet vor allem bei der Installation von Photovoltaikanlagen ein großes Interesse bei vielen Verbrauchern. Viele Hausdächer in Deutschland sind mittlerweile mit einer Solaranlage ausgerüstet. Doch nutzen längst nicht alle Eigenheimbesitzer den produzierten Strom auch zum Eigenbedarf. 

Denn viele Hausbesitzer vermieten ihre Dachfläche an umweltfreundliche Unternehmen wie Solar-Direktinvest, um diesen die Produktion von grüner Energie zu ermöglichen. Für Hausbesitzer ergeben sich bei der Dachvermietung oftmals attraktive Kondition. So gelingt es nicht nur daran mitzuwirken, dass Energienetz in Deutschland weiter mit erneuerbarer Energie zu versorgen, sondern auch finanziellen Profit zu schlagen. Für die Dachvermietung über einen Zeitraum von 20 Jahren erhalten Eigenheimbesitzer eine Einmalzahlung von bis 100.000 Euro oder eine dauerhafte Beteiligung am Gewinn bei der Stromproduktion. Demnach ist es nicht zwingend notwendig selbst in Vorkasse zu gehen und die hohen Anschaffungskosten für eine Photovoltaikanlage zu stemmen. Zwar ist es nicht möglich den produzierten Strom für den Eigenbedarf zu nutzen, dennoch gelingt es so etwas Gutes für die Umwelt zu tun.

Ökostrom kostet nicht mehr als gewöhnlicher Strom

Es ist ein Mythos, dass grüne Energie mehr kostet, als gewöhnlicher Strom. Der Markt der Energieversorger bietet ein großes Angebot, so dass es auch eine Vielzahl von Ökostromanbietern gibt, die Energie zu deutlich niedrigeren Konditionen anbieten. Verbraucher haben beim Umstieg auf grüne Energie ein großes Einsparpotenzial. So kann es sich durchaus lohnen den Markt der Energieversorger unter die Lupe zu nehmen und gegebenenfalls den Stromversorger zu wechseln, um nicht nur Geld zu sparen, sondern auch die Umwelt zu schonen. Der Umstieg auf einen Ökostromtarif dauert im Internet nur wenige Minuten. Auf diese Weise gelingt es schnell und einfach ein Zeichen für die Umwelt zu setzen.

Die Printausgabe der Tagespost vervollständigt aktuelle Nachrichten auf die-tagespost.de mit Hintergründen und Analysen.

Weitere Artikel
Hans-Werner Sinn
München
Zeit des Pragmatismus Premium Inhalt
Interview mit Hans-Werner Sinn, dem ehemaligen Präsidenten des ifo-Instituts, über Folgen der Krise und Lösungsansätze für die Zukunft.
04.10.2020, 07  Uhr
Heinrich Wullhorst
Themen & Autoren
Einmalzahlungen Elektroautos Energiewende Energiewirtschaftsunternehmen Solarenergie Strom aus Windkraft Stromerzeugung Stromverbrauch Stromversorger Ökostrom

Kirche

Synode
Synode
Synodalität als Stärkung der Kirche Premium Inhalt
Synodale Prozesse wecken derzeit sowohl Hoffnung als auch Sorgen. Doch was zeichnet den „gemeinsamen Weg“ aus? Zehn biblische Anregungen für synodale Gespräche.
20.09.2021, 19 Uhr
Martin Baranowski
Schwules Paar
Rezension
Eine Wegweisung im LGBTIQ - Dschungel Premium Inhalt
Daniel Mattson legt in seinem autobiografischen Buch "Warum ich mich nicht als schwul bezeichne" tiefe Gedanken über Sexualität, persönliche Freiheit und die Lehre der Kirche vor.
19.09.2021, 17 Uhr
Barbara Stühlmeyer