Zwickau feiert Robert Schumann-Jubiläum

Kompositionen wie das Klavierstück „Träumerei“ oder die „Frühlingssinfonie“ haben Robert Schumann unsterblich gemacht. Im kommenden Jahr feiert die Stadt Zwickau (Sachsen) ihren berühmten Sohn zum 200. Geburtstag ausgiebig – mit Konzerten, Vorträgen, Filmen, Wettbewerben, Ausstellungen und einer Festwoche. Mehr als 80 Veranstaltungen sind geplant, die Stadt lässt sich das Jubiläum eine halbe Million Euro kosten. Schon am Neujahrstag wird im Schumann-Haus die Exposition „Aus literarischem Hause. Der Buchverlag Gebrüder Schumann“ eröffnet. Der russische Tenor Sergej Sanatorow und seine Begleiterin Tatjana Dravenau (Klavier) leiten das Jubiläum musikalisch ein. Zum Neujahrskonzert erklingen Lieder Schumanns. Der Komponist wurde am 8. Juni 1810 in Zwickau geboren und starb am 29. Juli 1856 in Endenich bei Bonn. Sein 200. Geburtstag wird weltweit mit Aufführungen seiner Werke gefeiert. In Zwickau geht es vom 21. bis 24. Januar bei einer wissenschaftlichen Tagung um literarische Werke, die Schumann als Vorlage für seine Tondichtungen dienten. Höhepunkt der Feiern ist das „Schumann-Fest“ vom 4. bis 12. Juni. Zum Festakt am 8. Juni, dem Geburtstag, spielt die Staatskapelle Berlin unter Leitung von Daniel Barenboim. Während der Festtage hat auch Schumanns einzige Oper „Genoveva“ in Zwickau Premiere. Mit Spannung wird die Uraufführung der Schumannschen „Abegg-Variationen“ am 18. März erwartet. Der Karlsruher Schumann-Forscher Joachim Draheim hatte den vollständigen Entwurf zu einer 40-taktigen Orchester-Introduktion entdeckt. Es dürfte Schumanns erstes, im Alter von 20 Jahren geschriebenes Orchesterwerk sein. Ein weiterer Höhepunkt: Über das Jahr verteilt spielen junge Künstler in acht Konzerten das gesamte Klavierwerk Schumanns. Und im Oktober werden Zum internationalen Robert-Schumann-Chorwettbewerb rund 1 000 Teilnehmer erwartet. DT/dpa

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