Zur Debatte um Familie, Kindererziehung und Fremdbetreuung: Bemerkenswertes von Seiten der Evolutionisten

„Die Tagespost“ hat sich wiederholt dem wichtigen Thema „Familie und Kinderbetreuung in familienfremden Einrichtungen“ angenommen und verschiedentlich Resonanz aus dem Leserkreis geweckt, so auch von Christa Meves, die Wesentliches zu bedenken gab.

Aus dem Lager von Evolutionisten, denen man wirklich keine wohlmeinende Religionsgesonnenheit zuschreiben kann, war bereits 1997 Überraschendes zu diesem Thema zu hören (Randolph M. Nesse/George C. Williams: Warum wir krank werden. Die Antwort der Evolutionsmedizin. Übersetzung aus dem Amerikanischen. C.H. Beck, S. 183): „Trotz aller rhetorischen Verrenkungen seitens der Politiker zur Bedeutung der Familie erfahren Kinder, die in den Einfamilienhäusern der Vorstädte in Kernfamilien heranwachsen, ein grundlegendes neuartiges soziales Umfeld verglichen mit jenen, die von ständig wechselnden Pflegepersonen in Tagesheimen beaufsichtigt werden. Als Erwachsene und sogar als Jugendliche oder Kinder haben wir unter Umständen mehr mit seelenlosen Bürokraten zu tun als mit vertrauten Einzelpersonen. Die meisten Menschen, die uns an einem für uns den ganz normalen Tag begegnen, sind womöglich Fremde. Das ist nicht die Welt, an die sich unsere Vorfahren angepasst hatten.“

Das macht Kinder krank. Konstante Kernfamilien sind essenziell.

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