Zeitungsverleger fordern strengere Regeln für Google

Der Verband Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV) hat ein schärferes Vorgehen der Politik gegen Online-Giganten wie Apple, Google und Amazon gefordert. „Sie treten ja nicht nur global auf, sondern dringen massiv auch in unsere regionalen Werbemärkte ein. Und das tun sie weitgehend unreguliert“, erklärte der Verbandsvorsitzende Andreas Scherer anlässlich der Jahrestagung des VBZV am Mittwoch in Rosenheim. „Entscheidend ist, dass die Politik endlich aufwacht und das Problem in seiner ganzen Tragweite erkennt.“ Die US-Konzerne zahlten wenig Steuern, kritisierte Scherer, der die Geschäftsführung der Presse-Druck und Verlags-GmbH („Augsburger Allgemeine“) leitet. „Das ist in mehrerlei Hinsicht eine grobe Wettbewerbsverzerrung.“ Auch das Kartellrecht benachteilige die Mittelständler „und lässt die Giganten in Ruhe, die ja nun wirklich gefährliche Monopole bilden“. Die Auflagen der bayerischen Tageszeitungen sind im vergangenen Jahr nach Angaben des VBZV um 1,7 Prozent auf 2,26 Millionen Exemplare gesunken. Die Anzeigenumfänge gingen um 5,3 Prozent zurück. Die Rückgänge lagen unter dem bundesweiten Durchschnitt. Die Zahl der fest angestellten Redakteure blieb konstant bei knapp 2 000. DT/dpa

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