Transvestit Olivia Jones im „Wort zum Sonntag“

Das „Wort zum Sonntag“ am 14. Mai hat der Transvestit Olivia Jones eingeleitet. Er begrüßte die Zuschauer mit „Ihr Hasen“ sowie mit den Worten, dies sei keine Bildstörung. Es gehe jetzt in der ARD-Sendung um Toleranz, Liebe und Vielfalt. Damit stellte er durch seine Person die Sendung, die eigentlich einen christlichen Auftrag hat, in einen anderen Kontext, in dem es um Überschreitung von Grenzen ging. Der Rest des Beitrags, durch den die Pastorin Annette Behnken führte, wurde dazu gebraucht, den Eurovision Song Contest als die Institution darzustellen, die Musik ohne Grenzen anbietet. Und Pfingsten habe auch keine Grenzen, wurde nebenbei bemerkt. Ausführlicher ging Behnken auf die Verleihung der Karlsmedaille für den Eurovision Song Contest ein, die für ein multinationales und multikulturelles Europa stehe und damit dem Europa widerspreche, dass wieder Grenzen errichtet habe. Der Song Contest bekomme die Medaille, „obwohl er sich überhaupt gar nicht politisch äußert. Will er nicht und tut er nicht.“ Als Behnken von der Wichtigkeit der je eigenen Kostbarkeit und Würde des Menschen sprach, kam Jones wieder vor die Kamera und nannte es „ein tolles Zeichen“, dass Conchita Wurst bereits den Kontest gewonnen habe, und dass Jones nun neben der Pastorin stehe. Jones sprach auch das Schlusswort, dass Toleranz immer wieder neu erkämpft werden müsse. AR

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