Studie: Dem Ruhrgebiet gehen die Akademiker aus

Im Ruhrgebiet werden künftig weniger Akademiker arbeiten. Das zeigt eine noch unveröffentlichte Studie der Wirtschaftsberatung PriceWaterhouseCoopers, die den Zeitungen der WAZ-Gruppe vorliegt (Mittwochausgabe). Ein Grund für den Schwund der Hochqualifizierten sei das bundesweite Image der einstigen Kohle- und Bergbau-Region. Das bedeute aber nicht, dass die „Lichter am Wirtschaftsstandort ausgehen“, betont der Leiter der Essener Niederlassung, Lutz Granderath. „Hier wird weiter auf hohem Niveau produziert werden.“ Trotzdem dürften Wirtschaft und Politik den Akademikerschwund nicht ignorieren. „Das wird eine enorme Herausforderung werden für die Region und die Unternehmen“, sagte Granderath. „Mit einer Lehre lässt es sich im Ruhrgebiet auch leben, aber Innovationen als Wachstumstreiber finden woanders statt.“ Hochqualifizierte seien mobiler. Daher gingen Akademiker stärker in Regionen in Deutschland, die einen besseren Ruf hätten als das Revier – in den Großraum München, die Rhein-Neckar-Region oder den Frankfurter Raum. DT/dpa

Themen & Autoren

Kirche

Schwules Paar
Rezension
Eine Wegweisung im LGBTIQ - Dschungel Premium Inhalt
Daniel Mattson legt in seinem autobiografischen Buch "Warum ich mich nicht als schwul bezeichne" tiefe Gedanken über Sexualität, persönliche Freiheit und die Lehre der Kirche vor.
19.09.2021, 17 Uhr
Barbara Stühlmeyer