Schwere Schäden durch Truppen im antiken Babylon

Amerikanische und polnische Soldaten haben in der antiken Ruinenstadt Babylon im Irak Kulturschätze vernichtet. Zu diesem Ergebnis kommen internationale Forscher in einem Bericht für die UN-Organisation UNESCO. Die Besatzungstruppen hätten zwischen 2003 und 2004 auf dem neun Quadratkilometer großen Gelände unter anderem Hügel abgetragen, in denen sich noch nicht ausgegrabene Teile der Stadt aus der Perserzeit befanden. Zudem wurden die Drachen des berühmten Ischtar-Tors beschädigt. Bereits während des Kriegs gab es Proteste. DT/dpa

Themen & Autoren

Kirche