Feuilleton

Schluss mit dem Bewegungsmangel

Bewegungsmangel begleitet die Mehrheit der deutschen Kinder und Jugendlichen. Aus diesem Grund setzten sich viele Organisationen, Vereine und vor allem Schulen ein, Kindern Spaß an Bewegung und Sport zu vermitteln.
Bewegungsmangel begleitet die Mehrheit der deutschen Kinder und Jugendlichen
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Bewegungsmangel begleitet die Mehrheit der deutschen Kinder und Jugendlichen. Aus diesem Grund setzten sich viele Organisationen, Vereine und vor allem Schulen ein, Kindern Spaß an Bewegung und Sport zu vermitteln. Eine wichtige Rolle in der Verstärkung von Bewegung sind die nächsten Bezugspersonen des Kindes. Ob Eltern, Geschwister oder nahe Verwandte - Sie haben Einfluss auf die Lust am Sport des Kindes. Doch wie gelingt es Ihnen, die Kinder schon von klein auf für das Bewegen zu motivieren? Welche Anreize sollten gegeben sein, damit der Sport wie selbstverständlich in den Alltag integriert wird?

Bezugspersonen müssen Vorbilder sein

Besonders in jungen Jahren benötigen Kinder ein starkes Vorbild. Diese sollte Ihnen den Spaß an der Bewegung beibringen und dabei Leichtigkeit vermitteln. Unter keinen Umständen darf der Sport oder die Bewegung als Zwang empfunden werden. Denn dann schlägt die Psyche des Kindes um. Anstelle der Freude auf großartige Stunden an der frischen Luft, wird die Zeit vor dem Fernseher wichtiger wahrgenommen denn je. Sorgen Sie daher schon bei Kleinkindern für Lust auf Bewegung, indem Sie als gutes Vorbild vorangehen. An den Wochenenden bieten sich beispielsweise Spaziergänge oder Radtouren mit der ganzen Familie an. Die Kinder sollten dabei Bewegung mit Gemeinschaftssinn und Zeit mit den Liebsten verbinden. Wenn sich die Kinder mehr Action wünschen, bietet sich das Austoben auf einem Abenteuerspielplatz, auf speziell angelegten Kletterparks für Kinder oder in Trampolinwelten an.

Teamgeist motiviert die Kinder

Das Eintreten in einen Verein bietet Ihrem Nachwuchs mehrere Vorteile. Zum einen werden Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit durch einen geschulten Trainer oder eine Trainerin beigebracht. Zum anderen kommen die Kinder mit anderen Kindern in Kontakt, können sich austauschen und Freundschaften knüpfen. Wichtig ist es, dass ein Teamgeist innerhalb der Mannschaft entsteht. Dies gelingt beispielsweise durch das Tragen eines einheitlichen Trainingsanzug. Das Auftreten in einer Gruppe, einheitliche Kleidung und das Spüren der Verbindung macht es für die Kinder leichter, sich stets wieder auf das Trainieren zu freuen. 

Hilfe, sturer Nachwuchs – Was tun, wenn die Kinder keine Lust auf Sport haben?

Kleine Kinder sind meist leicht zum Sport zu motivieren. Doch wenn die Kinder zu Jugendlichen heranwachsen, zählt das Chillen mit Freunden, Zocken oder Ausschlafen meist deutlich mehr. Wie gelingt es Eltern oder Erziehungsberichtigen auch Jugendliche zu motivieren? Sicherlich gilt es, bereits in der frühen Kindheit einzugreifen und den Kindern wie bereits zuvor beschrieben ein gutes Vorbild zu sein. Doch nicht immer wirkt dies bis ins junge Erwachsenenalter positiv. Viele Jugendliche freuen sich, wenn Sie Zeit ohne die Eltern verbringen können. Daher gilt es, Sport in die gemeinsame Zeit mit Freunden einzubringen. Regen Sie Ihren Nachwuchs doch zu sportlichen Aktivitäten mit Freunden an, indem Sie einen Schwimmbadbesuch, das Eislaufen oder den Kletter-Parkour vorschlagen. Ebenso können Sie im gemeinsamen Familienurlaub verschiedene Sportarten gemeinsam ausprobieren. Eventuell wird das Interesse dauerhaft geweckt.

Viele Jugendliche wissen zudem nicht, was ihnen wirklich Spaß macht. Aus diesem Grund sollten Sie Ihrem Nachwuchs so viele Freiheiten wie möglich geben. Bieten Sie das Schnuppertraining in diversen Vereinen an. Somit kann schnell herausgefunden werden, ob Teamsport, Einzeltraining oder das Trainieren im Fitnessstudio mehr im Interesse des Nachwuchses liegt.

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