re:publica: Merkel soll bei der Telekom intervenieren

Zum Auftakt einer dreitägigen Internetkonferenz in Berlin haben die Veranstalter die Bundesregierung aufgefordert, etwas gegen die Pläne der Deutschen Telekom für eine Tempo-Drosselung im Festnetz zu unternehmen. „Jetzt ist die Zeit zu handeln“, rief Markus Beckedahl am Montag Bundeskanzlerin Angela Merkel zu. „Verhindern Sie, dass die Telekom ein Internet zweiter Klasse einführt!“ Beckedahl, einer von vier Gründern der Konferenz re:publica, bezeichnete die Ankündigung von Daten-Obergrenzen auch im Festnetz als einen Angriff auf das Prinzip der Netzneutralität, das den diskriminierungsfreien Transport aller Datenpakete im Internet verlangt. Tausende Blogger, Netzaktivisten und Medienschaffende treffen sich bis Mittwoch zur re:publica in Berlin. „Sie wollen das Kernprinzip eines offenen und freien Internets über den Haufen werfen“, sagte Beckedahl über die Telekom. DT/dpa

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